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NWZonline.de Ratgeber Motor und Verkehr

Was es mit Euro 6d auf sich hat

16.03.2019

Oldenburg Die Frage nach der Abgasnorm ihres Fahrzeugs konnten bis vor Kurzem wahrscheinlich nur wenige Besitzer auf Anhieb beantworten. Wichtiger und entscheidend war für sie, dass zum Beispiel eine grüne Plakette an der Innenseite der Frontscheibe klebte und sie deshalb „grünes Licht“ für das Befahren aller Straßen unserer Republik erhielten. In letzter Zeit aber sind „Euro 6“ & Co. ein echtes Thema.

Abgasnormen gibt es seit den 1970er Jahren. Die EU-Vorgängerin Europäische Gemeinschaft setzte für Pkw zunächst Höchstwerte für Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe fest, 1988 dann auch für von Dieselmotoren verursachte Partikel. Die erste Euro-Norm, also die Euro 1, folgte 1992, dann in zeitlichen Abständen von jeweils vier oder fünf Jahren die Normen 2 bis 6.

Derzeit gilt also die 2014 eingeführte Euro 6 in ihren Abstufungen Euro 6c beziehungsweise Euro 6d-Temp (für temporär) und Euro 6d. Zum 1. September 2017 hatte sich Entscheidendes geändert. Seitdem werden Verbräuche und daraus resultierende Emissionen nicht mehr nach NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) ermittelt, sondern nach WLTP, was übersetzt „Weltweit einheitliches Testverfahren für Leichtfahrzeuge“ bedeutet und realistischere Verbrauchswerte liefert.

Außerdem müssen die Fahrzeuge einen RDE-Zyklus durchlaufen. RDE steht für Real Drive Emission, also für Abgase, die anders als bei der WLTP-Messung nicht auf dem Prüfstand, sondern während der Fahrt auf der Straße dokumentiert werden.

Euro 6c steht für den WLTP-Zyklus, Euro 6d-Temp beziehungsweise Euro 6 für den nach RDE-Vorgaben. Die Grenzwerte sind für alle drei Abstufungen der Euro 6 gleich: Benziner dürfen nach WLTP nicht mehr als 60 mg NOx/km (also Stickoxide) ausstoßen, Diesel nicht mehr als 80 mg/km. Bei der Straßenmessung RDE lauten die Grenzwerte 126 und 168 Milligramm.

Worin besteht jetzt der Unterschied zwischen „6d-D-Temp“ (für alle Neuzulassungen ab 1. September verpflichtend) und „6d“? Im Faktor, um den die Werte aus der RDE-Messung von denen der Prüfstand-Messung abweichen dürfen.

Noch beträgt dieser 110 Prozent, ab dem 1. Januar 2020, mit dem Inkrafttreten der Euro 6d, nur noch 50 Prozent.

Der Stichtag 1. Januar 2020 gilt übrigens für „Typenzulassungen“ – also für neue Modelle oder neue Generationen einer Baureihe. Erst zum 1. Januar 2021 müssen alle Pkw bei ihrer Neuzulassung die Euro 6d-Norm erfüllen.

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