• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Ratgeber Motor und Verkehr

Riesiger Knirps mit kleinen Macken

22.11.2014

Berlin Ganz billig war der Smart Fortwo nie - gemessen an seiner Größe. Doch als Gebrauchten gibt es den Kleinstwagen schon recht günstig. Und einigermaßen zuverlässig ist er inzwischen auch.

Ein besonderes Augenmerk sollte bei der ersten Generation laut dem „TÜV Report 2014“ auf die Steuerkette gelegt werden. Reißt diese, wie es zuweilen vorkommt, droht ein Motorschaden. Außerdem ist der bis 2007 gebaute Smart Fortwo nicht überall ganz dicht - weder an der Karosserie, noch am Motor und am Getriebe. Auch der Turbolader war anfällig und es gab gelegentlich Defekte an Anlassern und Klimaanlagen. Die zweite Generation fällt dem Report zufolge nur mit Kleinigkeiten negativ auf, die überwiegend auf die eher nachlässige Verarbeitung zurückzuführen seien.

Der ADAC muss bei Smarts bis Baujahr 2008 recht häufig wegen defekter Wegfahrsperren ausrücken, und auch die Lichtmaschine macht zuweilen Ärger. Ab Baujahr 2009 wurde das Auto nach den Erfahrungen der Pannenhelfer aber deutlich besser, lediglich defekte Anlasser machten hier öfters Hilfe erforderlich. Scheibenwischer sind bei Exemplaren der Baujahre 2007 bis 2009 anfällig für Fehler, das Sonnenrollo löst sich bis zum Baujahr 2009 gerne aus seiner Halterung und bis 2008 gehen die Schlösser an der Fahrertür häufiger kaputt.

So klein der Smart Fortwo der ersten Generation (1998 bis 2007) außen auch ist, so großzügig zeigt er sich dennoch im Innenraum - natürlich nur für zwei Personen. Querparken wurde ab der zweiten Generation zum Problem, weil die Länge von 2,50 Metern auf 2,70 Meter wuchs. Dafür wechselt das automatisierte Schaltgetriebe etwas flotter die Gänge. Die Materialqualität blieb einfach.

Das Motorenangebot für den Smart Fortwo war überschaubar. Zunächst gab es einen 0,6 Liter großen Dreizylinder mit 33 kW/45 PS bis 45 kW/61 PS, dessen Hubraum später auf 0,7 Liter vergrößert wurde. Ab 1999 kam ein 0,8 Liter großer Diesel dazu (30 kW/42 PS) und ein vom Tuner Brabus veredeltes Modell, das 55 kW/75 PS leistet. Die zweite Generation fährt mit einem 1,0-Liter-Benziner mit 45 kW/61 PS bis 75 kW/102 PS in der Brabus-Version. Der Diesel leistete bis zu 40 kW/54 PS. Seit 2012 ist auch ein Elektromodell mit inzwischen 60 kW/82 PS starkem Antrieb erhältlich.

Frühe Exemplare des Smart sind schon für um die 1900 Euro zu haben. Dafür bekommt man laut dem Branchendienst Schwacke ein City Coupé von 2002 mit 33 kW/45 PS und einer durchschnittlichen Laufleistung von 117 000 Kilometern. Ein jüngeres Exemplar des beliebten Cabrios aus dem Baujahr 2008 in der Ausstattung Pure ist mit 5100 Euro gelistet (63 000 Kilometer). Ein Diesel-Smart von 2012 mit elektrischem Verdeck in der Softouch Passion genannten Ausführung kostet laut Schwacke noch rund 10 100 Euro (26 650 Kilometer).

Finden Sie Ihr Traumauto auf NWZ-Auto.de!

NWZ-Auto.de
Finden Sie Ihr Traumauto auf NWZ-Auto.de!

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.