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SCHON GEFAHREN Defender – einer für fast alle Fälle


Ganz in seinem Element: Der Land Rover Defender ist auch in der Kurzversion 90 leistungsstark.

Defender

Ganz in seinem Element: Der Land Rover Defender ist auch in der Kurzversion 90 leistungsstark.

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Schwalbach - Ein halbes Jahr nach dem Defender 110 kommt jetzt auch die deutlich kürzere Variante des wiederbelebten Klassikers auf die Straße. Der Land Rover 90 ist bis zum äußeren Rand des am Heck montierten Reserverads 4,58 Meter lang, sein langer Bruder bringt es auf 5,09 Meter. Verzichten muss der 90er auf die hinteren Türen, auf gut die Hälfte des Kofferraumvolumens (397 anstatt 786 Liter) und auf die Möglichkeit, eine dritte Sitzreihe zu montieren.

Top-Modell mit 400 PS

Mit dem Top-Modell, dem 400 PS starken und mindestens 61 700 Euro teuren 3,0-l-Sechszylinderbenziner geht es auf die Tour zum Testgelände. Die Fahrt führt über ganz normale Straßen, auf denen der größte Unterschied zum 2016 letztmals gebauten Ur-Defender schnell deutlich wird.

Der Neue ist nämlich richtig straßentauglich. Der „Landy“ bietet eine elektronisch geregelte Luftfederung (rund 2775 Euro Aufpreis), bügelt Bodenwellen und Querfugen locker weg und stützt den serienmäßig mit Allradantrieb ausgestatteten „Kurzen“ auch in flotter durchfahrenen Kurven komfortabel ab.

Vor dem Abstecher ins Gelände wird das Testmobil gewechselt und in den Defender mit der serienmäßigen Stahlfederung umgestiegen. Seine wahren Stärken kann er halt noch besser mit der klassischen Federung ausreizen. Und die macht ihn laut Land Rover zum „leistungsfähigsten Geländewagen seiner Art“.

Er verfügt über ein zweistufiges Verteilergetriebe, ein sperrbares Mitteldifferential und ein aktives Hinterachs-Differential. Und selbstverständlich über jede Menge elektronische Helfer. Schnell vermittelt der Defender das nötige Vertrauen in seine Fähigkeiten. Schräglagen bis zu 45 Grad, bei denen sich der Beifahrer besser an den Haltegriff klammert, steil bergauf über matschige Pfade und steile Abhänge sind für diesen Geländegänger kein Problem.

3,5 Tonnen am Haken

Der kleine Land Rover kann viel (unter anderem auch 3,5 Tonnen an den Haken nehmen), kostet allerdings auch viel. Nur der 200-PS-Diesel bleibt knapp unter der 50 000-Euro-Marke. Alternativen sind unter anderem ein 2,0-l-Benziner mit 300 PS, ein gleichstarker 3,0-l-Diesel und ein Plug-in-Hybrid (300-PS-Benziner und Elektromotor mit 143 PS).

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