SHANGHAI - Formel 1-Pilot Nico Rosberg, zwei Tage vor Messebeginn Vierter beim „Großen Preis von China“, verlängerte seine Dienstreise und steuerte den neuen SLK ins Rampenlicht, Chinas berühmteste Schauspielerin Fan Bingbing wurde von Journalisten ihres Heimatlandes mit Jubelstürmen begrüßt. Nur per Videobotschaft meldete sich US-Basketballstar Kobe Bryant aus Los Angeles. Bryant, immerhin 1,98 Meter lang, konnte als Markenbotschafter gewonnen werden: Pfiffigerweise für den Winzling Smart.
Wenn eine schlechte Generalprobe ein gutes Omen ist, dann dürfte dem Erfolg der nächsten A-Klasse nichts im Wege stehen. Denn die in Shanghai erstmals präsentierte Concept A-Class wollte partout nicht anspringen, musste per Muskelkraft dreier Herren geschoben werden.
Der allgemeinen Begeisterung tat das allerdings keinen Abbruch: Dynamische Proportionen sorgen für einen sportlichen Auftritt. Von der langen Motorhaube schweift der Blick über die flache Silhouette und die schlanke Scheibengrafik, dann über die 20 Zoll-Räder hin zu den muskulösen Schultern und einem Heck mit scharfen Kanten.
Auffällig gestaltet, weil extrem spitz zulaufend, sind die Außenspiegel, durch das Glas-Panoramadach fällt viel Licht in den Innenraum, wo das Armaturenbrett an eine Flugzeugtragfläche und die Lüftungsdüsen an Jet-Triebwerke erinnern sollen.
Vier Mitglieder wird die neue Modell-Familie in der Kompaktklasse haben, außerdem gibt es zunächst für diese neue Vierzylinder-Ottomotoren mit Turboaufladung und Benzindirekteinspritzung (bis zu 200 bar). Außerdem wartet die A-Klasse dann mit einem ebenfalls völlig neuen 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe auf.
Mitte 2012 soll die Baureihe auf den Markt kommen. Mit der bisherigen A-Klasse hat sie dann rein gar nichts mehr gemeinsam. Deren Kunden will Mercedes eine Klasse höher mitnehmen. In die B-Klasse. Deren neue Generation wird auf der IAA in Frankfurt zu sehen sein.
