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NWZonline.de Ratgeber Motor und Verkehr

Mazda auf eigenen Wegen unterwegs

19.10.2019

Sofia Mazda geht bei seiner Motorenentwicklung konsequent seinen eigenen und so völlig anderen Weg. Bei den Benzinmotoren verzichten die Japaner auf die andernorts übliche Turbounterstützung, ihre Diesel erfüllen bereits die künftige Abgasnorm Euro 6d – und das ohne die aufwendige Adblue-Nachbehandlung, die die Kunden anderer Hersteller rund alle 12 000 Kilometer zum Nachfüllen in die Werkstatt zwingt.

Jetzt aber haben sich die japanischen Ingenieure selber übertroffen. Mit der Entwicklung des ersten Vierzylinders, der über ein Brennverfahren verfügt, das die Vorteile eines Diesels und die eines Benziners vereint. SPCCI nennt Mazda diese Technik, was für „Spark Controlled Compression Ignition“ steht und sich mit „eine über die Zündkerze kontrolliert ablaufende Kompressionszündung“ übersetzen lässt.

Der 180 PS starke und Skyactiv-X genannte 2,0-l-Vierzylinder verbraucht im Mazda3 rund 20 Prozent weniger Kraftstoff als der Skyactiv-G-Motor mit 122 PS – obwohl auch dieser ein hochmodernes Aggregat mit verbrauchsreduzierender Mildhybrid-Technik ist.

Nach altem Messverfahren NEFZ soll sich der Skyactiv-X 4,4 l/100 km genehmigen. Nach den ersten, recht flotten Ausfahrten im Bergland rund um die bulgarische Hauptstadt Sofia, zeigte der Bordcomputer einen Wert von 5,9 l/100 km an. Also nur geringfügig mehr, als von Mazda nach dem neuen WLTP-Messverfahren ausgewiesen wird.

Die 180 PS lässt sich der Mazda3 nicht wirklich anmerken. Obwohl das Datenblatt eine ordentliche Beschleunigung von 8,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h (und 216 km/h Höchstgeschwindigkeit) verspricht, fehlt es gelegentlich an Agilität – wahrscheinlich auch eine Folge der nur 245 Nm Drehmoment.

Das neue Triebwerk verrichtet seinen guten Dienst deutlich vernehmbarer (aber nie störend laut) als die anderen Vertreter der Motoren-Palette. 3500 Euro beträgt der Preisunterschied zwischen dem im Mazda3 ab 26 790 Euro erhältlichen Skyactiv-X und dem Skyactiv-G.

Mazda rechnet mit einem Verkaufsanteil von 30 bis 40 Prozent.

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