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NWZonline.de Ratgeber Motor und Verkehr

Schon Gefahren: VW Golf startet zur E-Offensive

26.09.2020

Wolfsburg VW setzt sein Erfolgsmodell Golf unter Strom. Und zwar mit den Plug-in-Hybriden GTE und eHybrid sowie dem in drei Leistungsstufen erhältlichen Mildhybriden eTSI mit einem nur unterstützenden kleinen Elektromotor, Riemenstarter-Generator und 48-Volt-Bordnetz.

Den 1,0-l-Dreizylinder im eTSI gibt es mit 90, 110 und 150 PS, die Kraftstoffersparnis soll bis zu zehn Prozent betragen. Interessanter aber sind die beiden Plug-in-Hybride mit dem zweiten „Tankdeckel“ auf dem linken Kotflügel.

Beide haben die gleiche Technik. Ihr 150 PS starker und 250 Nm bietender 1,4-l-Vierzylinderbenziner wird von einem Elektromotor mit jeweils 110 PS und 330 Nm unterstützt. Sie unterscheiden sich dann aber in der Systemleistung, die sich nicht aus der Addition der Leistungswerte ergibt.

So haben die Ingenieure dem eHybrid 204 PS und 350 Nm entlockt, dem GTE aber sogar 245 PS und 400 Nm. Womit der GTE genauso stark ist wie ein Golf GTI und sogar 30 Nm mehr Drehmoment bietet. Allerdings ist der Plug-in-Hybrid-Golf GTE auch gleich 185 Kilogramm schwerer als ein GTI mit 2,0-l-Vierzylinder-Turbobenziner. Immerhin 135 Kilogramm gehen auf das Konto des 13-kWh-Akkus.

Dieser ermöglicht eine rein elektrische Reichweite von 62 Kilometern, im eHybrid sind es wegen der geringeren Leistung sogar 80 Kilometer. Die Leistungsentfaltung ist beeindruckend. Die 330 Nm und 110 PS des E-Motors – der zunächst immer das Kommando übernimmt – stehen ja vom Start weg zur Verfügung, wodurch jeder Ampelstart zum Erlebnis wird. In 6,7 Sekunden schafft es ein GTE aus dem Stand auf Tempo 100, ein e-Hybrid in ebenfalls beachtlichen 7,4 Sekunden.

Wer will, kann bis zu 140 km/h rein unter Strom fahren, dann übernimmt der Verbrenner. Ansonsten regelt die Elektronik den Kraftfluss und wechselt selbsttätig in den für die jeweilige Fahrsituation sinnvollsten Modus und unmerklich zwischen Verbrenner, E-Motor oder der „Kraft der zwei Herzen“ – dem Hybridantrieb – hin und her.  

Preise

Ab 41 667 Euro ist der schon sehr umfangreich ausgestattete GTE (unter anderem Leichtmetallräder, LED-Plus-Scheinwerfer und sogar ein Navigationssystem) zu haben, der eHybrid ab 39 781 Euro, jeweils abzüglich der 4500 Euro Umweltprämie. Der GTE ist durchaus eine Alternative zum GTI, beide Plug-in-Hybride auch eine zum Diesel.

Dienstwagennutzer müssen übrigens nur 0,5 statt 1 Prozent des Bruttolistenpreises als geldwerten Vorteil versteuern.

Der GTE hat karierte Sportsitze, ein digitales Cockpit und einen Touchscreen mit serienmäßigem Navi. BILD: VW

Daten und Fakten

In Maßen: Länge/Breite/Höhe 4,28/1,79/1,49 m, Radstand 2,62 m, Kofferraumvolumen 381 bis 1237 l, Leergewicht 1624 kg.

Die Ausstattung: Der GTE ähnelt optisch stark der Ikone GTI. Serienmäßig fährt der Plug-in-Hybrid mit 17-Zoll-Leichtmetallrädern und LED-Plus-Scheinwerfern vor. Er verfügt über ein Sportfahrwerk, Sportsitze und eine elektronische Differenzialsperre. Immer an Bord sind Navigationssystem und Verkehrszeichenerkennung.

Die Antriebe:
 Golf GTE, 1,4-l-Vierzylinderbenziner mit 150 PS und 250 Nm, Elektromotor mit 110 PS und 330 Nm, Systemleistung 245 PS und 400 Nm, 0-100 km/h in 6,7 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 225 km/h, Normverbrauch nach NEFZ 1,7 l/100 km, Stromverbrauch 12,4 kWh/100 km, 38 g CO2/km, ab 41 667 Euro.
 Golf eHybrid, 1,4-l-Vierzylinder mit 150 PS und 250 Nm, Elektromotor mit 110 PS und 330 Nm, Systemleistung 204 PS, 350 Nm, 7,4 Sekunden, 220 km/h, 1,4-1,2 l/100 km, Stromverbrauch 11,6-11,0 kWh/100 km, 31-28 g/km, Effizienzklasse ab 39 781 Euro.
 Golf 1.0, eTSI 1,0-l-Dreizylinder, 110 PS, 200 Nm, 0-100 km/h: k.A., 202 km/h, 4,3 l/100 km, 98 g/km, ab 26 972 Euro.

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