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NWZonline.de Ratgeber Motor und Verkehr

Gefahren: Mal Cabrio, mal Coupé

06.08.2022

Zuffenhausen Na klar, Cabrios sind ideale Partner im Sommer, doch viele nutzen sie das ganze Jahr über. Auch offen. Ist es kalt, wird das Gebläse nach unten gestellt und warme Luft strömt am Körper vorbei nach oben.

Der erste echte Porsche war 1948 das Modell 356, ein offener Zweisitzer. In den Folgejahren zog sich das Fahren ohne Dach wie ein roter Faden durch die Baureihen. Auch im 911. Der stand ursprünglich als 901 mit luftgekühltem Sechszylinder-Boxermotor (130 PS) im September 1963 auf der IAA in Frankfurt am Main. Weil Peugeot wegen seiner Modellnamen mit der Null in der Mitte von drei Ziffern Klagen wollte, wurde aus der Null eine Eins.

Den 911er gab es immer als offene Variante, die aktuelle achte Generation ebenfalls. Auch hier fällt sofort die extrem solide Dachverarbeitung auf. Porsche versteht generell unter einem Cabrio erst einmal ein geschlossenes Fahrzeug, das offen zu fahren ist. Daher muss das Verdeck absolut wintertauglich sein.

Erstaunlich leise

Unser Testwagen hatte Allradantrieb, am Heck stand Carrera 4. Innen war es erstaunlich leise, selbst jenseits von 200 km/h gab es geschlossen kaum Dröhngeräusche. Offen ist innen allenfalls ein schwaches Lüftchen zu spüren, erst bei 180 km/h beginnen stärkere Ströme die Kopfhaut gründlich zu massieren. Wer das nicht mag, nutzt das Windschott. Droht ein Regenschauer, ist das Dach in 12 Sekunden zu, auch rollend bis 50 km/h.

Die Fahreigenschaften sind mustergültig, Überraschungen von anderer Seite muss keiner fürchten, denn der Elfer glänzt mit der zurzeit besten Sicherheitstechnik. Und im harten Motorsport bewährter Bremsanlage. Das gleiche Niveau gilt für den Komfortbereich – von den Sitzen bis zum Soundsystem, das selbst beim Offenfahren noch Vergnügen bereitet.

Riesiges Drehmoment

Cabriofahrer schätzen eine ruhigere Fahrweise, da macht der offene 911er keine Ausnahme. Doch in Gefahrensituationen kommt der 385 PS starke Biturbo-Sechszylinder blitzschnell zur Sache, stellt schon bei niedrigen Touren ein riesiges Drehmoment (450 Nm) bereit. Gaspedal fest drücken, das Schalten übernimmt ein 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK). Bis 100 dauert es 4,4 Sekunden. Ebenso eindrucksvoll ist auch der Preis. Mindestens 135 626 Euro sind hier fällig, mit allerlei Zubehör werden es leicht 30 000 Euro mehr. Beim Verbrauch notierten wir am Ende 13 Liter, bei 10,8 Liter (CO2: 246 g/km) liegt der vergleichbare WLTP-Wert.

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