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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Bad Zwischenahn

Handwerk feiert den Nachwuchs

03.03.2018

Bad Zwischenahn /Ammerland So voll ist es auch in der Bad Zwischenahner Wandelhalle selten – aber wenn 153 junge Gesellinnen und Gesellen ihre Abschlusszeugnisse bekommen, wollen eben auch viele Menschen dabei sein. Und so drängten sich am Donnerstagabend einige Gäste sogar vor der Tür, um wenigstens einen Blick auf die Vergabe der Zeugnisse zu erhaschen.

Ein sichtlich stolzer Kreishandwerksmeister Gerold Kahle begrüßte Absolventen, Familien, Lehrer, Ausbilder und auch die Vertreter aller Ammerland-Gemeinden und Landrat Jörg Bensberg. „Sie alle stehen für Vielfalt und Leistungsfähigkeit des Handwerks von heute und morgen“, sagte Kahle zu den neuen Gesellinnen und Gesellen.

130 junge Menschen aus 13 verschiedenen Berufssparten nahmen ihre Zeugnisse entgegen, nachdem auch Bad Zwischenahns Bürgermeister Arno Schilling und Landrat Bensberg gratuliert hatten. 23 Zeugnisse waren bereits zuvor vergeben worden. Vier Gesellen und eine Gesellin wurden besonders ausgezeichnet. Die beste Abschlussnote mit einem doppelten „Sehr gut“ hatte Goldschmiedin Mia Alvermann aus Bremen. Ein Sehr gut und ein gut hatten Metallbauer Mattis Wichmann aus Edewecht, Anlagenmechaniker Tristan Seidel aus Rastede, Mechatroniker Henning Baal und Goldschmied Mathis Voß.

Fähige Handwerker seien rar, erinnerte Schilling, das merke auch eine Gemeinde immer wieder – zum Beispiel wenn Ausschreibungen wiederholt werden müssten, weil kein Betrieb ein Angebot gemacht habe. Inzwischen seien die Berufsaussichten im Handwerk unter Umständen besser als für Akademiker – und das werde sich schon bald auch bei der Bezahlung bemerkbar machen. Und um sein duales Ausbildungssystem werde Deutschland zu Recht beneidet. Zwar helfe die Digitalisierung heute in vielen Bereichen, das Lernen in der direkten Kommunikation mit dem Ausbilder sei aber unverzichtbar. Und zum Glück hätten Jugendliche heute viel mehr Möglichkeiten, sich zum Beispiel über Praktika vor der Berufswahl genau zu informieren, was auf sie zu kommt. Dass in einigen Jahren im Ammerland lauter Akademiker herumsitzen und drei Monate auf einen 70-jährigen Handwerker warten müssen sei zum Glück im Ammerland nicht zu erwarten, sagte Landrat Jörg Bensberg mit Blick auf die vollen Reihen in der Wandelhalle. Wie zuvor Schilling legte aber auch er den neuen Gesellen ans Herz, sich nicht nur im Beruf, sondern auch in der Gesellschaft und in der Familie einzubringen.

Für die Absolventen ließen Matthis Wichmann und Hergen Büsing die Ausbildung Revue passieren und dankten natürlich ihren Eltern, Lehrern und Ausbildern für die jahrelange Unterstützung.

Christian Quapp
Redakteur
Redaktion Bad Zwischenahn
Tel:
04403 9988 2630
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