BAD ZWISCHENAHN - Bad Zwischenahn/or Eine Petition gegen den Bau der geplanten Küstenautobahn und rund 100 Unterschriften übergaben Zwischenahner Mitglieder der Ammerländer Bürgerinitiative gegen die A 22 an Bürgermeister Dr. Arno Schilling. Die Delegation, die sich auf den Weg zum Zwischenahner Rathaus gemacht hatte, war unzweideutig zu erkennen: Schwarze Poloshirts mit der Aufschrift „Ein echter Ammerländer will keine 3. Autobahn“ war ihr Erkennungszeichen.

Schilling wies darauf hin, dass die Gemeinde Bad Zwischenahn nach der derzeitigen Trassenplanung nicht direkt von der Autobahn betroffen wäre. Indirekt aber massiv, so die Autobahngegner, die Schilling auf die Folgen eines solchen Eingriffs in die ammersche Landschaft hinwiesen. „Mit diesem Autobahnbau wird eine wertvolle Kulturlandschaft zerschnitten und gewachsene Strukturen werden unwiederbringlich zerstört“, so Helmut Rademacher, einer der Sprecher der Bürgerinitiative.

Das Ammerland sei auch mit den beiden vorhandenen Autobahnen bereits touristisch gut erreichbar. „Diesem stark wachsenden Wirtschaftszweig werden durch eine 3. Autobahn im Ammerland weitere Entwicklungsmöglichkeiten genommen“, so die Bürgerinitiative.

Schilling kündigte an, dass er die Petition und eine Reihe von Fragen, die die Bürgerinitiative zusammengetragen und ihm übergeben hat, zur Beratung in die Gremien geben werde. Denn: Auch die Gemeinde Zwischenahn werde im Zuge des Raumordnungsverfahrens um eine Stellungnahme gebeten, bestätigte der Leiter des Tiefbau- und Grünflächenamtes, Karl-Heinz Bischoff.