Bad Zwischenahn - Bereits im Jahr 1995 gründete Dr. Hans-Georg Zechel, Oberarzt am Reha-Zentrum am Meer, gemeinsam mit seiner Frau Claudia das Entwicklungshilfeprojekt „Asha Vihar: Ort der Hoffnung“ in Indien. Im Zentrum dieses Projektes für Mittellose und Unversorgte stehen eine medizinische Ambulanz mit stationärem Teil sowie ein Waisenhaus mit 30 Kindern.
Um das Projekt zukunftsfähig aufzustellen, entstand zuletzt die Idee, vor Ort eine Reha-Einrichtung aufzubauen. Diese soll sich insbesondere durch den Aufenthalt von betuchten Patienten finanzieren und damit gleichzeitig die Behandlung der Armen ermöglichen.
Das notwendige Fachwissen dafür erhält der indische Hospitant Kumar Sinha Pawan jetzt im Reha-Zentrum am Meer. Auf Einladung von Dr. Norbert Hemken, Geschäftsführer und Kurdirektor, verbrachte der 35-jährige Mediziner vier Wochen in Bad Zwischenahn und durchlief in dieser Zeit verschiedene Stationen im Reha-Zentrum. Dieses Fachwissen nimmt er jetzt mit nach Indien. „Eine wirklich tolle Zeit“, sagt Kumar Sinha Pawan. „Ein großer Dank geht an die Kurbetriebsgesellschaft Bad Zwischenahn, die mir diesen Aufenthalt ermöglicht hat.“
Das 60-köpfige Team in Indien besteht aus Deutschen und Indern, einer Gemeinschaft aus Akupunkteuren, Homöopathen, Physiotherapeuten, Krankenschwestern und Volontären. Dr. Hans-Georg Zechel fährt einmal im Jahr nach Indien, um dort Kinder zu operieren. Weitere Informationen unter
