Bad Zwischenahn - Die parkenden Autos standen schon bis nach Elmendorf. Vorm Eingang des Parks der Gärten bildeten sich endlos lange Schlangen. Und dann kam kurz vor 20 Uhr die Durchsage: es gibt keinen Einlass mehr.

5000 Besucher befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Gelände. Mehr wollte Park-Chef Christian Wandscher aus Sicherheitsgründen nicht hinein lassen wollen. Nur wenn Gäste den Park verließen, durften neue Besucher nachrücken. Ab 21 Uhr entspannte sich die Lage dann wieder etwas.

Mehr oderweniger?

Allerdings wurden die mystischen Nächte dann doch auch ein Stück zum Opfer des eigenen Erfolges. Angesichts der Menschenmassen blieben die mystischen Gefühle mitunter auf der Strecke. Viele Amateurfotografen drängelten um die besten Plätze. Auf den Rasenfläche reihte sich Picknick-Gesellschaft an Picknick-Gesellschaft.

Das, was die Organisatoren aufgebaut hatten, rechtfertigte aber auch den Riesenansturm. Atemberaubende Lichtinstallationen, sphärische Musik, Nebelschwaden und illuminierte Pflanzen verzauberten den Park auf magische Weise.

Dazu etwas Grusel, der vor allem Kindern gefiel. Beleuchtete Skelette, Schwerter, Monster und Fabelwesen. Alle eingehüllt in Nebel und wechselnde Farben. Dazu riesige, bizarre Augen, die die Besucher zu beobachten schienen.

Ein Jahr lang hatten die Vorarbeiten gedauert, berichtete Diana Rolfes, Leiterin des Veranstaltungsmanagement. 450 Scheinwerfer und über fünf Kilometer Kabel wurden für die drei Nächte installiert. 2019 soll es eine Fortsetzung geben.

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Jasper Rittner
Jasper Rittner Chefreporter Oldenburg-Stadt/Ammerland