BAD ZWISCHENAHN - „Die Freien Wähler setzen weiterhin auf die Bürger und fordern sie auf, auch künftig aufmerksam und kritisch die Arbeit des Zwischenahner Gemeinderates zu verfolgen!“, betont der Vorstand der Wählervereinigung in einer Pressemitteilung nach der jüngsten Jahreshauptversammlung.

Die Wählervereinigung fordert aber auch die anderen Ratsfraktionen auf, noch kritischer die Arbeit der bisherigen Mehrheitsgruppe (CDU/SPD) zu begleiten. „Insbesondere nach dem Wechsel an der Fraktionsspitze der CDU – Wahl von Jochen Finke zum neuen Fraktionssprecher – zeigt sich, dass die Gemeinsamkeiten zwischen CDU, FDP und Freien Wählern größer sind, als zwischen CDU und SPD. Wir sehen darin eine Chance, gemeinsam mit CDU und FDP für die Gemeinde Bad Zwischenahn mehr zu erreichen und die Gemeinde zukunftsfähiger zu gestalten“, so der wiedergewählte Vorsitzende und Ratsherr Wolfgang Sindermann. Im Mittelpunkt der Diskussion der Jahreshauptversammlung stand die angespannte Haushaltssituation der Gemeinde und die Haushaltskonsolidierung. „Wir fordern die Verwaltung und die CDU/SPD-Mehrheitsgruppe auf, die jetzt erforderlichen Schritte nicht eine Stunde vor der entscheidenden Ratssitzung in einer nichtöffentlichen Verwaltungsausschusssitzung vorzubereiten. Die Beratung muss in der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Finanzen am Montag, 17. Mai, erfolgen. Die Verwaltung und die CDU/SPD-Mehrheitsgruppe muss rechtzeitig und öffentlich sagen, wie, wo und in welchem Umfang gespart werden soll“, fordern die Freien Wähler.

Da es für eine Ratsverkleinerung keine Ratsmehrheit gibt, wird Ratsherr Wolfgang Sindermann jetzt beantragen, die monatliche Aufwandsentschädigung der Ratsmitglieder um 50 Euro zu kürzen. „Der Rat sollte beim Sparen mit gutem Beispiel vorangehen“, so der 2. Vorsitzende und Pressesprecher Rainer Cordes, Petersfehn. „Die Freien Wähler haben entschieden, dass sie zur Kommunalwahl 2011 mit einer eigenen Liste für den Rat und den Kreistag antreten werden. Bürgerinnen und Bürger aller Alters- und Berufsgruppen aus allen 19 Bauerschaften, die an einer Mitarbeit oder Kandidatur interessiert sind , können sich bei Andrea und Wolfgang Sindermann unter der 04403/ 983015 oder 04403/63354 melden.