BAD ZWISCHENAHN - Insgesamt 450 Autoren beteiligten sich mit über 1160 Beiträgen. Am 6. Mai findet im Kurhaus die Siegerehrung statt.

Von Helmut Hogelücht

BAD ZWISCHENAHN - Die Würfel sind gefallen: Der 1. Bad Zwischenahner Kunstpreis „Das Goldene Segel" geht nach Tübingen. Aus mehr als 1160 Beiträgen von 450 Autoren wählten die sieben Jurymitglieder unter Vorsitz von Dr. Idis Hartmann (Universität Oldenburg) den Beitrag der Tübingerin Dr. Gudrun Paul mit dem Titel „Die Lehre der Calmen" als beste Arbeit für den „1. Bad Zwischenahner Kunstpreis" aus. Dieser ist mit 2 500 Euro dotiert. Gudrun Paul ist Verlagsbuchhändlerin und promovierte Sozialwissenschaftlerin. Seit einigen Jahren arbeitet sie als freie Redakteurin.

„Sommerlich" lautet das Gedicht der 20-jährigen Luise Böge aus Leipzig. Dafür wurde sie für den mit 500 Euro ausgelobten Jugendpreis nominiert, für den sich 77 Autoren beworben hatten.

Insgesamt 30 eingereichte Werke, davon eines aus der Feder der Bad Zwischenahnerin Brigitte Willers Diel, werden nun auf Fahnen in Segelform im Kurpark sowie am Meerufer ausgestellt. Zur Preisverleihung werden die Preisträger und Nominierten am 6. Mai ins „Alte Kurhaus" eingeladen.

Drei Fahnen, die auf das Kunstereignis hinweisen, wurden bereits vor einigen Tagen am Strandparkeingang neben der Wandelhalle aufgestellt. Die Segel mit den Siegergedichten werden am 6. Mai nach der Preisverleihung aufgezogen. Während des ganzen Jahres sind Begleitveranstaltungen, unter anderem mit Dichterlesungen an unterschiedlichen Plätzen vorgesehen. Ein Höhepunkt sei in diesem Zusammenhang die Lesung mit dem Jury-Mitglied Dr. Rainer Moritz, Leiter des Literaturhauses Hamburg, am 24. September im „Alten Kurhaus", betont die Arbeitskreisvorsitzende Lilo Freding