BAD ZWISCHENAHN - Die Bedingungen waren optimal: Beim ersten Zwischenahner Skate-Contest auf der Anlage am Jugendzentrum Stellwerk bewunderten die Zuschauer Luftsprünge mit Fachbegriffen wie „Grinds“ oder „Slides“ und andere Jumps. Die Skater zeigten ihr Können. Eine Fachjury bewertetet die Sprünge.

Die Idee, einen Heimwettbewerb, einen „local-contest“ auszurichten, kam von den Zwischenahner Skateboardern selbst. Unterstützung bot das Jugendzentrum Bad Zwischenahn. Dann fehlte nur noch ein Expertenteam. Aber auch dafür fand sich eine Lösung. Der Zwischenahner Daniel Pannemann, selbst erfahrener Skater und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, übernahm mit Freunden die Bewertung. Ein Jury-Mitglied reiste extra aus den Niederlanden an. Unter den Skateboardern sprach sich der contest schnell herum und 15 Teilnehmer standen zum Start bereit, um mit einem „Alley Oop“ oder „Boneless“ über die Minirampe oder die Pyramide zu fahren, zu „cruisen“. Natürlich stimmten auch die Rahmenbedingungen: Der richtige Sound dröhnte aus den Lautsprechern und Jury und Zuschauer heizten die Stimmung kräftig an. Auch Petrus muss wohl ein Skater sein, denn das Wetter war perfekt.

Für den ersten Skate-Contest wurden die 15 Teilnehmer in Gruppen eingeteilt. Von der Rampe aus ging es abwärts.. Durch verschiedene Tricks galt es, die Jury zu überzeugen. Die beste Vorstellung und größte Show zeigte Patrick Winter aus Oldenburg. Zweiter wurde Robin Essing aus Bad Zwischenahn. Beim zweiten Wettkampf, dem „Game of Skate“, setzte sich Marco Hinrichs durch. „Der Skateboard-Nachmittag war eine Supersache“, meinte Claus Meyer vom Jugendzentrum Stellwerk. Im nächsten Jahr wolle man die Veranstaltung wiederholen.