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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Bad Zwischenahn

POLITIK: CDU hat einen neuen „Chef“

03.03.2007

SPECKEN Die scheidende CDU-Chefin übte Kritik an Bürgermeister Schilling. Er fülle sein Amt nicht immer mit Leib und Seele aus.

Von Erhard Drobinski SPECKEN - Führungswechsel an der Spitze der Zwischenahner CDU: Vorsitzende Barbara Woltmann, die acht Jahre den Gemeindeverband führte, stellte ihr Amt zur Verfüung. Zum Nachfolger wurde während der Jahreshauptversamlung im „Museumskroog“ Specken Peter Kellermann-Schmidt mit 48 von möglichen 54 Stimmen gewählt.

In ihrer letzten Rede als Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes zeigte sich Barbara Woltmann nochmals von der kämpferischen Seite. Die Zwischenahner CDU habe sich bei der Kommunalwahl zwei Ziele gesetzt, wobei sie eines – wieder stärkste Fraktion zu werden – erreichen konnte. Das zweite Ziel, die Bürgermeisterwahl zu gewinnen, konnte nicht erreicht werden. Sie, Barbara Woltmann, hätte dieses Amt gern übernommen. Vom jetzigen SPD-Bürgermeister, Dr. Arno Schilling, habe sie den Eindruck, dass dieser sein Amt nicht immer mit Leib und Seele ausfülle. Auch dürfe, wie vom neuen Amtsinhaber dargestellt, Politik im Rathaus nicht nur „abgewickelt" werden, betonte Woltmann. Neue Ideen müssten für Bad Zwischenahn formuliert und von Seiten des Bürgermeisters Impulse für eine Politik zum Wohle der Gemeinde gegeben werden.

Ebenso wie Barbara Woltmann legte auch die stellvertretende Vorsitzende Margot Lüttmann ihr Amt nieder.

Bei der anschließenden Wahl, die einige Verzögerungen und Irritationen auslöste, wurde Hauke Rosenbusch im 2. Wahlgang neu in den fünfköpfigen Vorstand gewählt. Joachim Finke wurde als weiterer stellvertretender Vorsitzender ebenso bestätigt wie Kassenführer Alfons Paul und Schriftführer Dieter Knothe. Ihre Ämter als Beisitzer gaben Dieter Theiler, Manfred Ochse und Florian Falk ab. Beisitzer wurden Claas Krüger, Helmut Bohnhoff, Frank Jensch, Jan-Dieter Osmers, Karin Jung, Gerd Bettels und Elisabeth Theda Berheide.

Für 25-jährige Zugehörigekeit wurden dann Waltraud Hauschild, Lüder Kampermann, Werner Kerski, Hans-Werner Meyer sowie Herta und Siegfried Pfeiffer geehrt.

Zum Thema „Was tut das Land Niedersachsen für seine Kommunen?“ sprach MdL Inse-Marie Ortgies aus dem Wangerland. Sie verwies unter anderem darauf, dass zum Sommer nochmals 250 Lehrer zusätzlich eingestellt würden und eine Arbeitsgruppe einen Abrechnungsmodus für das dritte (kostenlose) Kindergartenjahr erarbeite. Viel Lob gab es auch für Bad Zwischenahn. Der Kurort gehöre zu den besten Kurorten Niedersachsens, was die Organisation und die Infrastruktur beträfe, so Ortgies. Profitieren werde Bad Zwischenahn auch für der Änderung des Ladenschlussgesetzes.

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