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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Bad Zwischenahn

Faszination Wasser kreativ interpretiert

30.04.2013

Bad Zwischenahn Mit dem zum vierten Mal vergebenen Bad Zwischenahner Kunstpreis „Das Goldene Segel“ sollte das Medium Wasser in seiner Schönheit und Form durch experimentelle Fotografie in den verschiedenen Aggregatzuständen und Erscheinungen künstlerisch dokumentiert werden. Am Sonnabend hat der ausrichtende Verein „Das Goldene Segel“ die Preise an die Wettbewerbssieger verliehen.

Es sei keine leichte Aufgabe für die Jury gewesen, aus den anonym vorgelegten Arbeiten die Preisträger und Nominierten auszuwählen, stellten Vereinsvorsitzende Dr. Idis Hartmann und ihre Stellvertreterin Lilo Freding heraus.

Kunstpreisträger 2013 ist (wie berichtet) Sven Wiemers aus Leer mit der „Wasserblume“, verbunden mit einer Prämie von 1500 Euro. Er sei mit seiner Arbeit, ein Bild mit zwei aufeinandertreffenden Wassertropfen, mit großen Engagement und viel Arbeitseinsatz auf das gestellte Thema eingegangen, so die Jury.

Mit „Luftblasen im Eis“ wurde Dr. Richard Klein-Hollerbach aus dem württembergischen Bretzfeld mit dem 2. Preis (1000 Euro), ausgezeichnet. Sein Bild beinhaltet mit Makro aufgenommene etwa zwei Millimeter große Sauerstoffbläschen im Eis. Als „zufällige Momentaufnahme“ reichte Sabine Münchow (Bremen) ihren Beitrag ein. Ihre „Spiegelungen mit Gullydeckel“ brachten Platz drei und 500 Euro Prämie. Jugendpreisträgerin wurde Maria Deisl aus der Steiermark (Österreich) mit ihrer Aufnahme von „tanzenden Schleiern im bewegten Wasser“, honoriert mit 500 Euro. Die 20 prämierten Beiträge werden, gedruckt auf segelförmigen Fahnen, bis zum Herbst am Ufer des Zwischenahner Meeres im Wind flattern. Klangsäulen geben dabei Auskunft über das Werk.

Die Preisträger hätten mit ihren Arbeiten gezeigt, dass Wasser mehr sein könne, als ein natürliches Element, lobte Bürgermeister Arno Schilling. Durch die ungewöhnliche, nachhaltige Präsentation werde der Kunstpreis zu einem für die Region bedeutsamen Ereignis mit internationaler Ausstrahlung. Die „Wasserwelten“ stellten die ganz persönliche Welt des Künstlers dar, in der der Betrachter eingeladen sei, daran teilzuhaben, hob Schirmherr Thomas Kossendey, Präsident der Oldenburgischen Landschaft, lobend hervor.

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