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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Bad Zwischenahn

Kirche: Menschen vielfach zum Mitdenken angeregt

05.12.2014

Bad Zwischenahn /Ammerland Ein Ziel des Themenjahres „Reformation und Politik“ sehen Kirchenkreis Ammerland und Evangelisches Bildungswerk Ammerland erfüllt: „Unser Anliegen war es, Menschen anzuregen, Verantwortung zu übernehmen, nachzudenken und Stellung zu beziehen“, umschreibt Kreispfarrer Lars Dede eine der Zielsetzungen.

Es gehe für die Kirche auch darum, Menschen zu überzeugen, „Verantwortung für Fragen unserer Zeit zu übenehmen“. Und durch die Reihe sei es gelungen, „auch Teilnehmer über das sonntägliche Gottesdienstpublikum hinaus zu gewinnen“. Die Kirche verhalte sich, so Dede, vom Selbstverständnis her politisch. Das führe zu politischem Handeln, etwa in Fragen von Frieden und Gerechtigkeit. „Und diese Verantwortung nehmen wir ernst.“

Knapp 1000 Teilnehmer zählten die Organisatoren in diesem Jahr. Und damit sei es gelungen, die Menschen zum Nach-, Weiter- und Mitdenken anzuregen“, ist sich Peter Tobiassen, Leiter des Evangelischen Bildungswerks Ammerland sicher. Nach „Reformation und Toleranz“ 2013 war es das zweite Themenjahr zur Luther-Dekade. In Westerstede wurden unter anderem mit Landesbischof Jan Janssen und dem ehemaligen Parlamentarische Staatssekretär Thomas Kossendey Antworten auf die Frage „Wie politisch darf Kirche sein?“ gesucht. Ein klares Ja auf diese Frage gab Dr. Konrad Raiser, ehemaliger Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, später in Wiefelstede. Aber auch Themen wie Frauenrechte, Bildungschancen und vor allem der Friedensauftrag der Kirche wurden behandelt. Stets ging es um das Verhältnis von Kirche und Staat. So auch bei der letzten Veranstaltung, eine Lesung von Bodo Uibel im Haus Feldhus. „Die Freiheit im Denken und die Freiheit zum Handeln ist Kernbestand der Demokratie“, hatte der ehemalige Pastor in der DDR und spätere Ministerialrat im niedersächsischen Kulturministerium gleich zu Beginn der Lesung aus seiner Trilogie „... und frage Deine Väter“ gesagt.

Insgesamt fanden zwölf Abendveranstaltungen mit Teilnehmerzahlen zwischen 30 bis 150 statt. In jeder der zehn Kirchengemeinden gab es mindestens eine Veranstaltung.

An der dritten Reihe arbeiten Kirche und Bildungswerk bereits intensiv: 2015 steht sie unter dem Motto „Reformation – Bild und Bibel“. Nachgegangen werden soll der Frage, welche Rolle die bildende Kunst im 16. Jahrhundert gespielt hat. Die Reformation sei auch eine Medienrevolution gewesen, betont Dede mit Blick auf den Buchdruck und die damit verbundenen neuen Möglichkeiten der Kommunikation. Es seien wieder rund zwölf Veranstaltungen im gesamten Kirchenkreis geplant, blickt Tobiassen voraus. Den Auftakt mache am 20. Februar ein Abend in Bad Zwischenahn mit dem Titel „Die Macht der Bilder“. Das genaue Programm wird Ende Januar vorgestellt.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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