PETERSFEHN - Er will das Sprachrohr der Bevölkerung sein, gleichzeitig Mittler zwischen den Bürgern und Behörden: der Petersfehner Bürgerverein. Auf der Jahreshauptversammlung im „Café Buntspecht“ konnte Vorsitzender Reinhard Kropp rund 120 Gäste begrüßen.
Auch künftig werde sich der Bürgerverein dafür einsetzen, das Ortsbild der Bauerschaft positiv zu verändern, so Kropp in seinem Rechenschaftsbericht. So sollen weitere Blumeninseln die Straßen schmücken. Dafür werde versucht, Anlieger zur Pflege dieser Beete zu gewinnen.
Zur Sicherheit der Schulkinder beantragt der Bürgerverein, dass der Fuß- und Radweg vom Kreisverkehr am Ortsrand von Oldenburg bis hin zum Ortseingang ausgeleuchtet wird. Kropp forderte Mitglieder und Bewohner auf, ihre Anliegen dem Bürgerverein mitzuteilen: „Wir haben stets ein offenes Ohr für Sie.“
Bürgermeister Dr. Arno Schilling, der die Tätigkeit des Bürgervereins ausdrücklich lobte, kündigte an, dass in Petersfehn in diesem Jahr die Straßen Wildenlohslinie zwischen Eichenweg und Brüderstraße sowie die Woldlinie in zwei kurzen Teilstücken saniert werden. Mit den Baumaßnahmen werde Mitte nächsten Monats begonnen. Die beantragte Verlängerung der VWG-Buslinie bis Petersfehn II würden den Haushalt mit jährlich 25 000 Euro belasten, was die Haushaltssituation derzeit nicht zuließe.
Dass Pferde auch ein Problem werden könnten, sei ein neues Phänomen, betonte Kreisbaudezernent Lothar Trinter, der ausführlich zum Thema „Wie viel Reitställe verträgt Petersfehn noch?“ Stellung nahm.
Bei anstehenden Wahlen wurden der 2. Vorsitzende Friedhelm Logemann, Schriftführerin Birgit Kantereit sowie die Seniorenbeauftragte Ewalde Best einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.
