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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Bad Zwischenahn

Nachwuchs-Tischlerin hat Händchen für gute Form

28.08.2018

Rostrup Den Wettbewerb „Die gute Form“ gewonnen und dazu den Publikumspreis: Jenny Gintaut aus Apen kann nach ihrer bestandenen Gesellenprüfung zur Tischlerin mit dem Wochenende ausgesprochen zufrieden sein. Mit ihrem Schminktisch aus Nussbaum überzeugte sie nicht nur das Publikum, das am Wochenende die Gesellenstücke, die in der Aula der BBS Rostrup ausgestellt wurden, bewerten konnte, sondern auch die Jury des Sonderwettbewerbs „Die gute Form“ um Hergen Garrelts.

„Natürlich bin ich sehr überrascht“, so die 19-Jährige, die bei Achim Gerdes in Apen ausgebildet wurde. „Es ist für mich eine große Ehre, so abgeschnitten zu haben, weil hier insgesamt sehr gute Gesellenstücke zu sehen waren.“

Nach ihrer erfolgreichen Gesellenprüfung als Tischlerin strebt Gintaut eigentlich ihr Fachabitur an. Mit den jetzt erzielten Ergebnissen kam sie aber doch etwas ins Grübeln. „Tischler ist ein wirklich sehr schöner Beruf. Ich muss überlegen, mich vielleicht doch in diese Richtung weiter zu entwickeln.“

Der Obermeister der Tischlerinnung Ammerland, Elmar Schmidt, machte vor der Preisverleihung am Sonntagnachmittag am Ausstellungsort deutlich, dass es natürlich noch weitere Qualifizierungsmöglichkeiten gibt, die auf dem Tischlerhandwerk aufbauen – zum Beispiel das Möbeldesign. Hergen Garrelts lobte die Arbeit der nun neuen Gesellen, „die ihre Stücke bei der Planung und Umsetzung gedanklich durchdrungen“ hätten. „Trotz möglicher Weiterbildungen sollten wir an den Fachkräftemangel denken. Gute Tischler werden benötigt“, sagte er,

Die ausgestellten Arbeiten waren so gut, dass im Wettbewerb „Die gute Form“ drei dritte Plätze vergeben wurden. Als Preis winkte wie in den letzten Jahren auch eine japanische Handsäge. Den dritten Platz belegten Philipp Scheffler von der Wohnraum GmbH Achim Gerdes aus Apen, Patrick Hemken von der Tischlerei Sanders in Edewecht und Leon Ehmcke, Tischlerei Thorsten Rippen in Edewecht.

Den zweiten Platz in diesem Wettbewerb belegte Antonia Schösser, die in der Tischlerei Hartmut Carstens aus Torsholt, gleichzeitig Vorsitzender der Prüfungskommission, ausgebildet wurde. Der neu ausgelobte Preis für das beste Gesellenstück, hier wird die Qualität der Handwerksarbeit nach einem Punktesystem beurteilt, ging an Moritz Riemer, ausgebildet bei Oltmanns Holzkonzept Westerstede.

Nicht nur mit dem Prüfungsergebnis, zwölf der 14 Prüflinge sind nun Gesellen, die zwei anderen scheiterten ausschließlich im theoretischen Bereich und können diese Prüfung in sechs Monaten wiederholen, war Elmar Schmidt sehr zufrieden. Auch die Resonanz während der beiden Ausstellungstage übertraf alle Erwartungen. „Mit dem Vorjahr lässt sich das überhaupt nicht vergleichen, so groß war dieses Mal der Zuspruch“, war er mehr als zufrieden. Dazu konnte er an diesem Nachmittag mit Andreas Speckmann den neuen Kreishandwerksmeister begrüßen, der es sich nicht nehmen ließ, den Preis für das beste Gesellenstück an Moritz Riemer zu überreichen.

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