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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Bad Zwischenahn

          Übung am seidenen Faden

12.05.2017

Bad Zwischenahn Die Höhenretter der Oldenburger Berufsfeuerwehr gehören zu den Profis in der Abseiltechnik, denn Bergen von in Not geratenen Menschen aus luftigen Höhen oder klaffenden Tiefen zählt zu ihren Rettungseinsätzen. Für ihren Job müssen sie schwindelfrei sein.

Am Donnerstag übten zehn Höhenretter der Oldenburger Berufsfeuerwehr im Rahmen einer „Übungswoche“ das Retten und Abseilen „verletzter Menschen“ von der Aussichtsplattform des 38 Meter hohen Bad Zwischenahner Wasserturms. Den Termin hatten sie mit Tim Hobbiebrunken, Betriebsleiter des Wasserwerks, abgesprochen.

Zuerst mussten sie mit rund 25 Kilogramm Spezialausrüstung die 182 Stufen auf die Aussichtsplattform des Wasserturms erklimmen. Nach Abschluss der Vor- und Sicherungsarbeiten schnallten sie einen Kameraden auf einer mit Rettungsseilen gesicherten Trage fest, hoben ihn gemeinsam über die Außenbrüstung und ließen ihn mit einem weiteren Retter am Schrägseil ab in die Tiefe. Die zwei Seile wurden unten gespannt und festgezogen. Sie sind für eine Traglast von rund zwei Tonnen geeignet. Für jeden Retter ist es zwingend, sich auch in der Trage nach unten befördern zu lassen, damit sie das Gefühl erhalten, wie es in Not geratene Patienten geht und was diese empfinden.

Das Abseilen eines an einen Retter festgeschnallten „Verletzten“ zählte zu den weiteren Übungen. Abschließend seilten sich einige Kameraden senkrecht vom Wasserturm ab.

Der Oldenburger Berufsfeuerwehr gehören 16 Höhenretter an, die sich in 80 Stunden einer Grundausbildung dafür qualifiziert haben. Jährlich sind weitere 72 Stunden Fortbildung angesagt, denn Einsätze und Übungen stellen für die Kameraden eine Herausforderung dar und erfordern ein besonderes Fachwissen, um im Ernstfall eine professionelle Hilfeleistung gewährleisten zu können.

Die beteiligten Einsatzkräfte fanden trotz der gezeigten Sorgfalt und Energieleistung auch Spaß und Freude an dieser Übung und waren sich darin einig, dass praktische Übungen unabdingbar seien, damit es in einem Ernstfall mit der Rettung von Menschen auch klappt.

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