Bakum/Vestrup - Mehr als 300 Bürgerinnen und Bürger waren in den Saal „Hönemann“ im Bakumer Ortsteil Vestrup gekommen, um die Podiumsdiskussion zum Thema Stromtrasse zu verfolgen. Sie machten deutlich, dass sie die Planung und den Bau einer Stromtrasse entlang der Autobahn Hansalinie für völlig abwegig halten. Die „unsinnige, nicht mögliche, längere und teuere Trasse“ sei nicht realisierbar, so die einmütige Auffassung vieler Sprecher auf der Veranstaltung.
Unter der souveränen Diskussionsleitung des CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Stephan Siemer stellten die Vertreter der Netzbetreiber Tennet und Amprion einen möglichen Trassenverlauf vor. Die Bürgermeister Tobias Averbeck aus Bakum und Frank Bittner aus Dinklage konterten mit starken Argumenten gegen eine solche Trasse dagegen halten. Entlang der Autobahn gebe es schon eine gewerbliche Bebauung und weitere seien geplant. In Dinklage spreche allein schon das Naturschutzgebiet des Burgwalds dagegen, so der Tenor.
In der Diskussion lieferten auch Heinz Bröer von der Bürgerinitiative aus Holdorf und Matthais Lesch von der Firma Pöppelmann, die unmittelbar an der Hansalinie ihren Betrieb hat, Argumente gegen eine solche Planung.
Bernhard Heidrich vom für das Verfahren zuständige Amt für Landesentwicklung konnte das nur zur Kenntnis nehmen.
