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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Bakum

Heinz Taphorn feiert goldenes Priesterjubiläum in Bakum

26.03.2019

Bakum Das goldene Priesterjubiläum von Heinz Taphorn hat nun die katholische Kirchengemeinde St. Johannes Baptist in Bakum mit einem Festgottesdienst in der übervollen Kirche gefeiert. Der Kirchenchor unter der Leitung von Juri Ort begleitete ihn musikalisch. Neben dem Jubilar standen 15 Geistliche am Altar, unter ihnen Weihbischof Wilfried Theising, Domprobst Kurt Schulte und Domkapitular em. Theodor Buckstegen. Die rund 700 Gemeindemitglieder, Freunde und Verwandte des Jubilars, von denen einige aus den USA angereist waren, dankten Taphorn mit viel Applaus.

„Es gibt wahrscheinlich keinen bekannteren und beliebteren Priester im Oldenburger Land als dich“, zollte ihm Theising Respekt. Die Kirche in Bakum, in der Taphorn seit seiner Emeritierung 2016 als Seelsorger aushelfe, erlebe er bei seinen Visiten immer gut besucht. Ein Priester könne nicht immer alleine Priester sein. Taphorn sei aber ein Beispiel dafür, dass ein Priester gut zölibatär leben könne. Das ginge, weil er von der Gemeinschaft getragen worden und immer auf Menschen getroffen sei, die ihn in seinem Amt unterstützt hätten. „Wenn Menschen zu dir gekommen sind, hast du nicht ein fertiges Urteil gehabt, sondern erst einmal zugehört. Du bist uns immer ein wertvoller Zeuge gewesen für den liebenden Umgang mit den Menschen.“

Als Seelsorgeamtsleiter am Bischöflich Münsterschen Offizialat in Vechta sei Taphorn in allen Gemeinden gewesen und habe mit vielen Seelsorgern Kontakt gehabt. Viele hätten von ihm gelernt, wie man mit Menschen in pastoralen Situationen umgehe.

Heinz Taphorn wurde 1941 als Sohn von Heuerleuten in der Dinklager Bauerschaft Bahlen geboren, wo er mit zehn Geschwistern aufwuchs. Nach dem Abitur studierte er Theologie in Münster und Freiburg im Breisgau, 1967 empfing er die Diakonatsweihe, 1969 die Priesterweihe. 1974 wurde Taphorn für zehn Jahre Landespräses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung im Offizialatsbezirk Oldenburg. 1978 übernahm er den Religionsunterricht an der Liebfrauenschule, am Gymnasium Antonianum und der Hauptschule Vechta-Süd. 1981 wurde er Jugendseelsorger für den Offizialatsbezirk Oldenburg und Landespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) sowie Seelsorger an dem neuen BDKJ-Jugendhof in Vechta. 1985 übernahm er die Leitung der Abteilungen Seelsorge und Seelsorge-Personal am Offizialat, und wurde auch Pfarrverwalter in Bühren.

Ab 2004 war Taphorn nicht mehr im Offizialat beschäftigt, blieb aber Pfarrverwalter in Bühren, das 2010 mit Langförden zu einer Kirchengemeinde zusammengeführt wurde. Taphorn wechselte als neuer Pfarrer nach Langförden. Er erhielt den Ehrentitel nichtresidierender Domkapitular, den er bis zu seinem 75. Geburtstag und seiner Emeritierung behielt. Seitdem wohnt Taphorn in Bakum.

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