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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Bakum

Serge Gnabry In Bakum: Besuch lässt norddeutsche Bayern-Herzen höher schlagen

03.12.2018

Bakum /Vestrup Es war ein guter Tag für Serge Gnabry. Ein sehr guter. Zwei Bälle verwandelte der Youngster des FC Bayern München Samstag im Weserstadion. Und das ausgerechnet gegen seinen alten Verein, den SV Werder Bremen. Gemischte Gefühle habe er dabei gehabt, erzählte der 23-Jährige nur drei Stunden nach Abpfiff – und zwar in Bakum. Denn direkt vom Platz ging es zur Weihnachtsfeier der Bakumer Germanen, dem größten Fanclub des FC Bayern München im Kreis Vechta. Zwar nicht bei einem Weißbier, dafür aber vor hunderten begeisterter Fans der Münchner plauderte der Profi aus dem Nähkästchen.

Dass ausgerechnet der gebürtige Stuttgarter und Ex-Bremer Gnabry den FC Bayern München mit zwei Treffern in der 20. und 50. Minute aus der Misere holen würde, hatte am Samstag so wohl keiner erwartet. Denn verletzungsbedingt musste der Offensivakteur zuletzt immer wieder aussetzen. Auch Torsten Goy hatte eine solche Initialzündung nicht erwartet. Der Vorsitzende der Bakumer Germanen war, wie schon zu so vielen Partien, mit weiteren Fans zum Spiel in das Weserstadion gefahren. „Sensationell, einfach sensationell“, beschrieb Goy den Freudentag für seinen Verein und den Bayern-Fanclub. „Erst der Sieg gegen Werder Bremen und dann dürfen wir hier mit Serge feiern – das ist Wahnsinn. Besonders für die Leute, die hunderte Kilometer fahren, um die Spiele der Bayern regelmäßig zu sehen, ist das ein riesen Ding“, freute sich der Vorsitzende. Goy hatte den Verein mit einigen Freunden im Jahr 2009 gegründet. Inzwischen frönen rund 650 Gleichgesinnte bei den Bakumern ihrer Leidenschaft.

Frenetisch war der Jubel, mit dem das 23-jährige Ausnahmetalent dann um kurz nach 20 Uhr bei „Hönemann“ in Vestrup begrüßt wurde. Eingefleischte Bayern Fans, besonders die jüngsten Mitglieder des Fanclubs, fieberten diesem Moment entgegen. Wie das so ist, als Fußballspieler für den deutschen Rekordmeister auf dem Platz zu stehen, wollten besonders die Jüngsten dann in einer kleinen „Pressekonferenz“ wissen. Auch die Frage, wer denn wohl der größte Scherzkeks in der Kabine sei (Gnabry: „Frank Ribéry bringt immer seine Boxen mit, und Thomas Müller redet seeeehr viel.“) oder wie es sich anfühle, die erste Saison im „richtigen“ Trikot zu spielen, beantwortet Gnabry geduldig. Warum er nicht gejubelt habe, in dem Moment, als er die Bayern in Führung geschossen hatte, wollte ein junger Fan wissen. „Es ist eine Frage des Respekts“, sagte Gnabry. Er habe sich im Team der Bremer immer sehr wohl gefühlt. „Das war eine tolle Truppe, da hält man sich bei einem Treffer gegen das ehemalige Team eher zurück“, antwortet der 23-Jährige und erntete dafür viel Beifall und Anerkennung.

Nach hunderten Autogrammen ging es für den „Man of the match“ zurück nach Bremen in den Feierabend. Die Germanen feierten dafür noch bis in den Morgen.

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