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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Bakum

Zivilcourage: Ehrung für couragierten Einsatz

19.09.2020

Cloppenburg /Bakum /Lastrup /Langförden Im Vorfeld zum bundesweiten Tag für Zivilcourage an diesem Samstag zeichneten der Leiter der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, Jörn Kreikebaum, und die Geschäftsführerin des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland, Gisela Lünnemann, vier Menschen aus dem Oldenburger Münsterland für Zivilcourage aus: Piet Alexander Durban, Susanne Möhlmann, Stefan Bräuning und Brigitte Asbrede.

Brand in Kita

Am 23. Februar 2019, gegen 11.20 Uhr, bemerkte der damals sechsjährige Piet Alexander Durban eine Rauchentwicklung aus dem Rohbau einer Kindertagesstätte in Lastrup. Er informierte umgehend seinen Vater, der die Feuerwehr alarmierte. Diese konnte den Brand löschen. Es entstand Sachschaden. Aufgrund der rechtzeitigen Meldung konnte ein komplettes Abbrennen des Gebäudes verhindert werden.

Feuer im Auto

Am 21. August 2019 gegen 12 Uhr kam es auf der Loher Straße in Bakum zu einem Verkehrsunfall. Ein 55-Jähriger kam von der Fahrbahn ab und fuhr in einen Graben. Sofort fing der Innenraum des Wagens Feuer. Der Fahrer wurde schwer verletzt und konnte sich nicht selbstständig aus dem Wagen retten. Der Dinklager Stefan Bräuning (53) konnte das Fahrzeug löschen. Im weiteren Verlauf kümmerte sich die 55-jährige Brigitte Asbrede in dem verqualmten Fahrzeug bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um den Verletzten und überwachte dessen Zustand.

Mit Schal gewürgt

Am 30. April 2019 gegen 15.25 Uhr würgte ein 55-Jähriger eine 52-jährige Frau in einem Pkw in Höhe eines Einkaufmarktes in Langförden mit einem Schal bis zur Bewusstlosigkeit und schlug ihr mit der Faust mehrfach gegen den Kopf. Susanne Möhlmann (40) schritt ein, und der Täter ließ von einer weiteren Tatbegehung ab. Im Anschluss verständigte sie die Polizei. Spätere Untersuchungen ergaben, dass das Opfer lebensbedrohlich verletzt wurde. Der Täter wurde mittlerweile durch das Landgericht Oldenburg zu einer Haftstrafe verurteilt.

Gisela Lünnemann gratulierte den Preisträgern und betonte: „Als Heimatbund kümmern wir uns nicht nur um die Kultur in der Region, sondern vor allem um die gemeinsame Identität, den Zusammenhalt, der seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie umso wichtiger ist. Und hier findet sich die Brücke zur Zivilcourage und den heute gezeigten Fällen, denn Zivilcourage ist gelebter Zusammenhalt.“

Jörn Kreikebaum, Leiter der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, freute sich über derart engagierte Mitbürger und Mitbürgerinnen im Oldenburger Münsterland: „Die heutigen Auszeichnungen sind herausragende Beispiele für Hilfsbereitschaft und Mitmenschlichkeit, die unsere Gesellschaft ausmachen. Ich möchte jeden motivieren, im Rahmen seiner Möglichkeiten tätig zu werden, wenn andere Hilfe benötigen. Wie man heute sehen konnte, spielen Alter oder Geschlecht keine Rolle.“

Grundsätzlich findet diese Ehrung seit Jahren in enger Kooperation im Rahmen des Delegiertentages des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland statt, der coronabedingt in diesem Jahr aber ausfallen musste. Die Ehrung wurde aus diesem Grunde im kleinen Kreis im Polizeidienstgebäude in Cloppenburg durchgeführt.

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