MäRSCHENDORF - 40 Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Sparten rund ums Pferd konnten die Verantwortlichen zur inzwischen sechsten Auflage des Intensivkurses „Akademie zum Pferdemanagement“ auf dem Hof Seggewisch in Märschendorf begrüßen.
Organisation im Paket
Organisiert hatten die Veranstaltung wie in den vergangenen Jahren die Universität Vechta in Kooperation mit den Agrarfakultäten Osnabrück und Göttingen sowie der Oldenburger Zuchtverband, die Stadt und der Kreis Vechta.
Neben einer Vielzahl von Fachvorträgen zu Schwerpunkten wie „Fütterung und Aufzucht“, „Therapie und Gesundheit“ oder „Haltung und Recht“ lag ein Fokus auf dem Praxisbezug. Dazu stellte zunächst Detlev Lindau-Bank (Universität Vechta) Wege zum pferdegestützten Führungstraining vor, während Dr. Rosemarie Genn und Dr. Meike Riedel (Steinbeis Hochschule Berlin) auf Einsatzmöglichkeiten von Pferden in Therapie- und Pädagogikangeboten hinwiesen.
Der Exkursionsteil führte zunächst zur Pferdeklinik Lüsche, wo Dr. Marc Koene und Kathrin Siemer das Klinikmanagement erläuterten.
Information aus erster Hand
Weiter standen Abstecher zum Deutschen Olympiade Komitee für Reiterei in Warendorf und zum dortigen Bundesleistungszentrum sowie zum Hof Kasselmann in Hagen a.T.W. auf dem Plan. Dort informierte Dr. Ulf Möller über die Vermarktung von Sportpferden. Ein Seminartag zu rechtlichen Themen wie etwa Ankaufsuntersuchungen und „Anti-Doping-Programm“ kam hinzu.
Eine Premiere im Akademiekalender stellte eine von Auktionator Uwe Heckmann geleitete Diskussion zur Frage „Kören wir die falschen Hengste?“ im Pferdezentrum Vechta dar. Experten des gastgebenden Zuchtverbandes sowie des Trakehner, Holsteiner und Hannoveraner Verbandes bezogen dort zur Debatte um die Zucht- Zulassung von Vererbern Position.
