Barßel - Die Bewohner im Bereich der Siedlungen „Krumme Kamp“, „Lückenkamp“ und „Witteberg“ in Barßel fordern die Autofahrer auf, auf der stark befahrenen Pestalozzistraße vom Gas zu gehen. Die Straße verbindet Barßel und Barßelermoor und führt weiter nach Elisabethfehn. Seit einigen Jahren fordern Anwohner eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer. Der Landkreis Cloppenburg hat das bisher abgelehnt.

Christoph Raming spricht für die Anlieger, die sich große Sorgen machten, wenn ihre Kinder die Pestalozzistraße überqueren müssten. Manche Eltern würden ihre Kinder bereits mit dem Auto zur Schule bringen. „Auch die Bewohner und Besucher der Facheinrichtung für Intensivpflege (FIP) haben sich beschwert, dass eine sichere Überquerung nicht möglich ist.“ FIP-Leiter Volker Bley: „Unsere Bewohner und Besucher haben große Probleme, die Straße gefahrlos zu überqueren, um auf den sicheren Radweg zu gelangen.“ Auch die Rektorin der Grundschule, Barbara Moormann, ist besorgt: „Es ist gefährlich, besonders jetzt in der dunklen Jahreszeit“, sagt die Pädagogin.

Mit einer fest installierten Geschwindigkeitsmessanlage, so Raming, könne der Verkehr kontrolliert werden. Da die Gemeinde Barßel die notwendigen Gelder dafür nicht verfügbar habe, werde er eine Haussammlung starten, um eine solche Messanlage anschaffen zu können, verwies Raming auf das Beispiel Harkebrügge.

Für das Vorhaben wurden bereits zweckgebundene Spendenkonten bei der Oldenburgischen Landesbank, der Spar- und Darlehnskasse, der Landessparkasse in Barßel und der Raiffeisenbank in Elisabethfehn eingerichtet.