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KOMMUNALPOLITIK: Barßel: Agnes Lamping neue CDU-Chefin

19.02.2007

ELISABETHFEHN ELISABETHFEHN/CPA - Mehr als sieben Jahre stand Hans-Peter Lampen an der Spitze des CDU-Gemeindeverbandes Barßel. Zuvor hatte er bereits den Ortsverband geleitet. Im Jahre 2001 gab er dieses Amt an seine Nachfolgerein Agnes Lamping ab. Nun „erbte“ Lamping, CDU-Fraktionsvorsitzende im Rat der Gemeinde Barßel, erneut den Posten ihres Parteikollegen Lampen. Damit steht seit vielen Jahren erstmals wieder eine Frau an der Spitze der Barßeler Christdemokraten.

„Angela Merkel hat sich als Kanzlerin durchgesetzt. Warum soll ich mich nicht als Parteivorsitzende durchsetzen können“, gab Lamping den Kurs für den nächsten Jahre an. Lampen hatte aus beruflichen Gründen auf eine erneute Kandidatur für das Amt des Vorsitzenden des CDU-Gemeindeverbandes Barßel verzichtet. Das vergangene Jahr habe ganz im Zeichen der Kommunalwahl gestanden, blickte der scheidende Vorsitzende in seinem Bericht auf der Mitgleiderversammlung in Elisabethfehn zurück. Leider habe man die erhoffte absolute Mehrheit im Rat nicht erreichen können. Lampen führte das unterem anderen auf den krankheitsbedingten Rückzug

des Bürgermeisterkandidaten Otto Elsen zurück.

Agnes Lamping, die mit überwältigender Mehrheit zur neuen Chefin des rund 280 mitgliederstarken CDU-Gemeindeverbandes Barßel gewählt wurde, möchte die Christdemokraten in der Gemeinde Barßel zu alter Stärke zurückführen. „Ich möchte für alle Ortsteile da sein. Mir ist bewusst, dass damit viel Arbeit verbunden ist. Als stellvertretende Vorsitzende wurden gewählt: Heide-Marie Kowalzik vom Ortsverband Barßel, Günter Ludmann, Elisabethfehn und Rolf Sauerwein, Harkebrügge. Schriftführer blieb Markus Block. Als Beisitzer sind im Vorstand vertreten: Elisabeth Abeln, Elisabetfehn, Rolf Diekhaus, Liesel Doßmann, Hans-Peter Lampen, und Traute Fugel (alle Barßel) Michael Janssen und Hans-Ludwig Kurre (beide Harkebrügge).

Der CDU–Landestagsabgeordnet Karl-Heinz Bley sagte, dass nach jahrelangem Bemühen Bewegung in die Entsandung der Barßeler Gewässer komme. Mit 350 000 Euro sei ein erster Schritt in diese Richtung getan. Für Barßel gelte es in den kommenden Wochen und Monaten, ein weiteres Problem zu lösen. Ende des Jahres ziehe die Fachintensivpflege (FIP) durch den Neubau (Krumme Kampe) aus dem Gesundheitszentrum in Barßel aus. Die Räume im ehemaligen Krankenhaus müssten wieder mit Leben erfüllt werden.

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