Barßel - Wer an den Barßeler SKF-Laden denkt, denkt eigentlich auch sofort an sie. Seit der Gründung des Sozialkaufhauses stand Helene Elsen, die jeder eigentlich nur unter ihrem Spitznamen Leni kennt, an der Spitze des Barßeler Lädchen. In den Jahren hat sie das Team der Lädchenfrauen immer weiter ausgebaut und bis zuletzt zu einer großen Familie geformt.
Doch schon weit vor dem SKF-Laden begann das soziale und vor allem ehrenamtliche Engagement der heute 80-Jährigen. Schon 1989 begann Leni Elsen mit einigen Frauen und dem damaligen Pfarrer in Barßel den Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) mit aufzubauen. Für sie standen sozial-schwache Menschen immer im Vordergrund. In den ersten Jahren waren es vor allem Russland-Deutsche, denen sie mit Rat und Tat zur Seite stand. Sie machte viele Hausbesuche und öffnete auch ihre eigene Haustür für hilfsbedürftige Menschen – und das alles, ohne großes Aufsehen. Weiterhin engagierte sich Elsen bei der Tafel, beim Barßeler Kinderhilfsprojekt „Stöppkes“ sowie beim Caritas. Dort war sie elf Jahre lang Betreuerin für die Begegnungswoche für Kranke und Senioren.
Diese Liste würde sich mit Leichtigkeit noch weiter fortführen lassen. Ihr liebstes Kind wurde für sie aber der SKF-Laden, den sie bis 2019 leitete.
