BARßEL - Vorstandsfrauen, Ehemänner und Freunde des Vereins „Mütter- und Väterzentrum“ Barßel griffen zu Hammer, Säge und Pinsel und sorgten für eine weitere „Kosmetikoperation“ in der im Eigentum der Gemeinde Barßel befindlichen „Villa Kunterbunt“ an der Hauptstraße in Barßelermoor. Nun strahlt wieder alles hell und freundlich.
„Besonders Ludger Schulze-Osthoff hat sich tatkräftig bei der Renovierung eingesetzt“, freute sich Vorstandsmitglied Monika Diekhaus über den ehrenamtlichen Einsatz. Neben vielen kleineren Blessuren am Gebäude wurde eine neue Eingangstür installiert. „Leider mussten wir die nostalgische Eingangstür ausbauen, denn sie war eine große Kältebrücke“, bedauerte das Vorstandsmitglied.
Auch im Außenbereich wurde Hand angelegt. Von einem Gartenbaubetrieb aus Harkebrügge erhielt die „Villa Kunterbunt“ Pflanzen und Blumen. Auch der Zaun war in die Jahre gekommen. Farbenfroh gestaltete Schulze-Osthoff die neue Einzäunung.
Bereits vor zwei Jahren waren Kinderzimmer, Café, Flur und Küche renoviert worden. „Die kleinen Mädchen und Jungen im Alter von zwei bis vier Jahren wollen gar nicht mehr nach Hause. So schön ist es bei uns geworden“, sagt Vorsitzende Christina Siemer-Brake.
Seit mehr als elf Jahren gibt es das „Zentrum“ an der Hauptstraße in Barßelermoor und die Aufgaben sind von Jahr zu Jahr gewachsen. Mittlerweile ist das Haus zu einer festen Bildungs- und Sozialeinrichtung geworden. Die beiden festen Mitarbeiter Sandra Weerts und Birgit Klimper umsorgen die Kinder. Dazu kommt jeden Freitag die offene Kinderbetreuung. Auch eine Krabbelgruppe gibt es. Einmal im Monat treffen sich die Tagesmütter.
Um die laufenden Kosten zu decken, verkauft die Einrichtung zum Beispiel auf der Kinderkleiderbörse Kuchen. Zur Finanzierung trägt auch das alljährliche Sommerfest bei.
