BARßEL - Die ökumenische Rumänienhilfe Barßel hat neue Räume bezogen. Spenden werden freitags entgegengenommen.

von hans passmann

BARßEL - „Wir sind jetzt in dem ehemaligen Eisen,- Haushalts- und Spielwarengeschäft Theodor Wreesmann untergekommen“, freut sich Thomas Perzul, Pastor der ev.-luth. Kirchengemeinde Elisabethfehn. Denn nach mehr als zwei Jahren musste die ökumenische Rumänienhilfe Barßel das ehemalige Textilhaus Wreesmann an der Langen Straße in Barßel verlassen, da der Eigentümer jetzt andere Pläne mit dem Gebäude verfolgt. „Hier können wir die Sachen bis zum Sommer vorerst lagern“, erklärt Hermann Bergmann, Pfarrer der katholischen Kirche Barßel den Umzug in die Übergangsräume, denn das Haus soll abgerissen werden. Das wollen die Gemeinde Barßel und die Bäckerei Grönefeld als neue Eigentümer so.

Aber jetzt war erst mal Tatkraft von den zehn ehrenamtlichen Helfern gefragt. Karton für Karton musste über die Straße getragen werden. „Aber damit sind wir jetzt fertig“, sagt der Elisabethfehner Geistliche. „Es gab eine Menge zu tun, bis die gelagerten Güter am neuen Ort verstaut waren“, ergänzt Schwester Romana. Gut erhaltene Kleidungsstücke, Schuhe, Fahrräder, Nähmaschinen, Kinderzubehör und vieles mehr können nun wie bisher jeden Freitag von 17 bis 18 Uhr am neuen Domizil der Rumänienhilfe neben dem Rathaus abgegeben werden.

Unterstützt werden in Rumänien die reformierte Kirchengemeinde in Sinleani, deren Mitglieder der ungarischen Minderheit angehören, und die katholische Kirche in Simand. Bei der Verteilung der Hilfsgüter werden nicht nur die Mitglieder der beiden Kirchen, sondern alle Einwohner der Dörfer berücksichtigt. Spenden für die Transportkosten und für die Unterstützung der Partnergemeinden können in den beiden Pfarrämtern abgeben werden.