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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Barßel

Bürgerhilfe absolut notwendig

05.02.2008

ELISABETHFEHN Eine eigene Sporthalle in ihrer Ortschaft. Davon träumen die Sportler aus Elisabethfehn schon seit Jahren. Doch der Traum könnte schon bald in Erfüllung gehen. Die Gemeinde Barßel plant den Bau einer Sporthalle bei der Grundschule „Sonnentau“ an der Oldenburger Straße. Etwa eine Million Euro soll der Bau kosten.

Insgesamt 900 000 Euro sind in den Gemeindehaushalt der Jahre 2008 und 2009 für dieses Projekt eingestellt. Es fehlen also noch 100 000 Euro – und die müssen von den Sportler des SV Viktoria Elisabethfehn und der Bevölkerung geschultert werden. Das machte Barßels Bürgermeister Bernd Schulte auf der Bürgerversammlung im Dorfgemeinschaftshaus in Elisabethfehn deutlich.

Rund 150 interessierte Zuhörer war gekommen, um sich über den Stand der Planung für die neue Turnhalle zu informieren und über das Projekt zu diskutieren. Über die große Resonanz freuten sich die Vorstandsmitglieder des SV Viktoria Elisabethfehn, die natürlich ein besonderes Interesse an dem Bauvorhaben bekunden.

„Eine einfache Grundschulhalle reicht für die im Verein ausgeübten Ballsportarten nicht aus“, erklärte der zweite Vorsitzende Gregor Schomberg, der als Moderator durch die Veranstaltung führte. „Wir können den Restbetrag von 100 000 Euro vom Verein nicht finanzieren. Das übersteigt unsere Möglichkeiten“, machte Schomberg deutlich. Hier sei man auf die Hilfe aus der Bevölkerung angewiesen.

Vorbild für die Elisabethfehner Halle soll die Ballsporthalle in Hemmelte sein. Sie hat eine Größe von 17 mal 33 Metern und eine Höhe von sechs Metern. „So eine Halle schwebt uns vor. Optimal wäre natürlich eine Sporthalle wie im Schulzentrum Barßel. Doch die dürfte doppelt so teuer sein“, erklärte der zweite Vorsitzende. Daran sei nicht zu denken. Die angedachte Halle reiche aber allemal aus, um fast alle Sportarten, die der Verein anbietet, auszuüben.

„Die Sporthalle ist eine Chance für Elisabethfehn“, sagte Bürgermeister Schulte. Schon im Sommer dieses Jahres soll die Planung abgeschlossen sein. Dann könnten die Ausschreibungen laufen. Doch der Bürgermeister war sich ebenso sicher wie die meisten Zuhörer, dass die Finanzierung in Elisabethfehn von den Sportlern und der Bevölkerung gemeistert wird. Schomberg machte die Rechnung: 1000 Spender – 100 Euro. Dann ist die Summe erreicht. „Wenn die Kosten höher werden und das Geld nicht reicht – was passiert dann“, wollte Thorben Haak wissen. „Dann wird sich schon eine politische Lösung finden“, betonte Ratsherr Rolf Sauerwein (CDU).

Schon auf der Bürgerversammlung füllten sich die Listen, auf die sich Spendengeber eintrugen. „Wir haben noch viel Arbeit vor uns“, ergänzte der erste Vorsitzende, Hanswilhelm Kreuzkam. Die erste Spendenzusage kam es noch am gleichen Abend. Anita Pastoor: „Wir werden von der Theatergruppe Elisabethfehn von unseren kommenden Aufführungen 100 Euro für die Halle spenden.“

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