Barßel - Im Barßeler Erlenstreit hat sich nun auch die Kreisgruppe Cloppenburg des BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland eingeschaltet. Die Kreisgruppe erhebt Einspruch gegen die vorgesehene Aufhebung der Erhaltungspflicht für den Erlenbestand an der Straße im Zuschlag. „Große Bäume haben für die Allgemeinheit einen so hohen Wert, dass sich die Aufhebung einer vorhandenen Erhaltungspflicht ohne eine logisch nachvollziehbare Begründung von selbst verbietet“, sagt BUND-Kreisgruppenvorsitzender Manfred Meinsen. Die Baumreihe schränke die Nutzung des Bebauungsplangeländes „bis auf einen eventuellen Anfall von Laub nicht ein, da sie sich im Norden und am äußersten Rand befindet“. Er hofft, die Erlen erhalten zu können.

Wie berichtet, hatte der Ausschuss für Wirtschaft, Planung und Umwelt die Änderung des Bebauungsplanes Nummer 1 „Barßel-Hüllen“ verabschiedet und damit die Weichen für eine entsprechende Bebauung gestellt. Mit einer 200 Unterschriften umfassenden Petition hatte sich die Anwohnerin Dorothee Berrisch-Hempen für den Erhalt der Erlen stark gemacht.