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Aktualisiert vor 22 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Barßel

Einsatz für die Schwachen

23.01.2017

Harkebrügge „Ich möchte in meinem Leben etwas Sinnvolles machen“, sagt Johannes Wernke. Sein Engagement für Honduras: vorbildlich. Nicht nur deshalb wurde Johannes Wernke aus Harkebrügge vom Aktivkreis Harkebrügge als Mann des Jahres vorgeschlagen.

1996 war er zum ersten Mal nach Honduras gefahren. Korruption, Gewalt, Ausbeutung erlebte er dort. Im Landesverband Oldenburg der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) setzt er sich seither auf vielfältige Weise für die Honduras-Hilfe ein. Alleinerziehende Frauen werden etwa durch die Gewährung von Mikrokrediten unterstützt. Damit wird alleinerziehenden Frauen die Möglichkeit gegeben, sich selbstständig zu machen. Sie verkaufen selbst hergestellten Schmuck, Tortillas oder Backwaren oder gründen einen Partyservice. Rund 2500 Menschen konnte so in den vergangenen Jahren zu einer eigenen Existenz verholfen werden.

Für die Honduras-Hilfe gründete Johannes Werke sogar eine eigene Stiftung. Täglich, bei Wind und Wetter, ist der Harkebrügger mit dem Fahrrad im Ort und darüber hinaus unterwegs, um weggeworfene Pfandflaschen zu sammeln. Der Erlös – im vergangenen Jahr immerhin mehr als 600 Euro – geht der Honduras-Hilfe zu.

In der KAB ist er seit 1978 aktiv, lange Jahre im Vorstand. In diesem setzte er sich auch gegen die Ausbeutung von Werkvertragsarbeitern bei Schlachtereien ein. Den Schwachen der Gesellschaft zu helfen – das ist für ihn eine Lebensphilosophie.

Auch vor Ort engagiert er sich: Mit seinem selbst gebauten „Hau den Lukas“ steht er auf Festen. Die Einnahmen kommen örtlichen Projekten zu. „Bekannt wie ein bunter Hund“ – das trifft auf Johannes Wernke zu. Den Ort sauber zu halten, hat er sich ebenfalls zur Aufgabe gemacht. Verdreckte Plätze in Harkebrügge – für Johannes Wernke ein Dorn im Auge. „Wenn jeder wenigstens das Stück vor seiner Haustür kehren würde, gäbe es schon viel weniger Dreck“, weiß der 65-Jährige.

Viel zu bescheiden ist Johannes Wernke, um sein ganzes Engagement selbst aufzuzählen. Ehefrau Irmgard, natürlich über die KAB kennengelernt, sekundiert: Mit Menschen mit Behinderungen verbringt er viel Zeit.

Mülltrennung auf dem Friedhof – ein weiteres Projekt, das Johannes Wernke angeschoben hatte. Und zum Dörpsblatt-Team in Harkebrügge gehört er auch.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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