ELISABETHFEHN - Ein Grundstück von 800 Quadratmetern ist bereits ausgewiesen. Der Erlös des Spielplatzfestes ist für die Anlegung des Platzes bestimmt.
Von Hans Passmann
ELISABETHFEHN - Einen eigenen Spielplatz wünschen sich sehnlichst in ihrem Baugebiet die Anlieger der Pirol- und Zeisigstraße in Elisabethfehn-Süd. Ein entsprechendes Grundstück von etwa 800 Quadratmetern hat die Gemeinde Barßel bereits dafür ausgewiesen.Wo jetzt noch Gras wächst, soll schon bald buntes Treiben und Leben herrschen. Nun ist die Umsetzung gefragt, und da wollen die Anwohner bald tatkräftig ans Werk gehen. „Wir wollen unseren Spielplatz in Eigenleistung herstellen,“ sagt Heinz-Johann Falk, der zusammen mit Michael Bunger die Organisation übernommen hat. Doch Eigenleistungen allein reichen nicht. Alles muss auch finanziert werden, wissen die etwa 100 Anwohner. Mit etwa 5000 Euro Baukosten rechnen die Organisatoren. Von der Gemeinde gab es bereits eine Finanzspritze von 1000 Euro. Um die Kasse aufzufrischen, veranstalteten die Anwohner jetzt ein Spielplatzfest mit zahlreichen Spiel- und Vergnügungsständen. Große Luftsprünge konnten die Besucher auf dem Trampolin machen, und bei der Tombola ging so mancher mit einem Gewinn nach Hause. Der Reinerlös des Festes fließt auf das „Spielplatzkonto“. Dorthin wandern auch die Spenden, die beim Fest von verschiedenen Seiten flossen. Unter anderem auch vom Orts- und Verschönerungsverein Elisabethfehn.
„Wir sind sicher, dass wir das Projekt vollenden können, wenn alle an einem Strang ziehen“, sagt Falk. „Der Spielplatz soll ein Treffpunkt für die Kinder und für Jugendliche werden. Ein Ort für sich.“ Doch die Anlieger wollen keinen „normalen“ Spielplatz. Ihnen schwebt ein Platz mit Klettergerüst, Tunnel, Skaterbahn, Basketball und weiteren Attraktionen vor. Auf keinen Fall sollen Geräte aufgestellt werden, die man schon Zuhause auf dem grünen Rasen hat.
