ELISABETHFEHN - Punktgenau schießen mit Lasertechnik: Wie das funktioniert, erfuhren 20 Mädchen und Jungen beim Schützenverein Elisabethfehn-Mitte im Rahmen der Ferienpassaktion der Gemeinde Barßel.

Alles erfolgte unter der fachkundigen Leitung erfahrener Schießsportleiter des Vereins. Für die Besten gab es Pokale. Aber auch die anderen Schützen gingen bei der Aktion nicht leer aus: Alle erhielten kleine Sachpreise. „Durch diese Aktion wollen wir die Jugend an den Schießsport heranführen“, sagte der Vorsitzende Alfred Schulte. Vor allem die jüngere Generation solle mit dieser dynamischen Art des Schießsports angesprochen werden. Natürlich ist aber auch jeder Interessent reiferen Alters gerne gesehen, so Schulte.

Das Laserschießen wurde bei dem Schützenverein eingeführt, nachdem das Waffenrecht verschärft worden war. Daher führte der Deutsche Schützenbund zur Nachwuchsförderung das „Schießen“ mit Schießsportgeräten, die mit Laser oder Lichttechnik ausgestattet sind, ein. Den Mädchen und Jungen machte das Schießen mit dem Lasergewehr viel Spaß. Hinzu kommt, dass dieses Schießen völlig gefahrlos ist und somit noch mehr Spaß macht. Die Kinder strengten sich über Kimme und Korn mächtig an. Der eine oder andere erwies sich dabei als recht guter Schütze.

Den ersten Preis holte sich schließlich nach der Auswertung der Ergebnisse Nic Deeken aus Barßelermoor. Dabei hatte der Junge vorher noch nie ein Gewehr in der Hand gehalten – geschweige denn einen Schuss abgegeben. Selbst die Mutter des Schützen, Claudia Deeken, war von den guten Leistungen ihres Sprösslings überrascht. „Damit habe ich nicht gerechnet“, sagte sie. Auf dem zweiten Platz platzierte sich Pascal Bührmann aus Barßelermoor, vor Denis Ginc aus Barßelermoor, der die drittbeste Leistung am Gewehr zeigte.

Für das leibliche Wohl der Jugendlichen hatte der Verein natürlich ebenfalls bestens gesorgt.