ELISABETHFEHN - ELISABETHFEHN/CPA - Der Saal der Gaststätte Helmke-Kallage in Strücklingen glich einem Flaggenmeer, als dort der Fluss- und Kanalschifferverein Elisabethfehn und Umgebung den Schifferball feierte. Die Elisabethfehner Fahrensleute hatten weder Kosten noch Mühen für ein gelungenes Fest gescheut.
Unter lauten Klängen der Kapelle marschierten die Fahnenabordnungen dann in den voll besetzten Saal ein. Die Seeleute fühlten sich sehr wohl, und viele machten sich erst in den frühen Morgenstunden auf den Heimweg.
„Die Wogen der guten Laune schlugen teilweise über die Reling“, freute sich der Vorsitzende des Fluss- und Kanalschiffervereins, Egon Buß, über den gelungenen „Schipperball“. Es sei immer wieder ein tolles Fest, bestätigten dem Vorsitzenden viele Ballgäste.
Egon Buß begrüßte auch die Fahnenabordnungen und die „Besatzungsmitglieder“ benachbarter und befreundeter Schiffervereine. Abordnungen hatten der Schifferverein „Germania“ Westrhauderfehn, der Verein der Binnen-, Fluss- und Küstenfahrer Ostrhauderfehn, der Binnenschifferverein Papenburg, der Binnenschifferverein „Einigkeit“ Westrhauderfehn und der Marineverein Westoverledingen entsandt.
Für den Vorsitzenden Egon Buß, war der „Schipperball“ die erste Bewährungsprobe in seiner Amtszeit. Erst vor drei Wochen war Buß zum Vorsitzenden der Elisabethfehner Fluss- und Kanalschiffer gewählt worden. Doch Buß meisterte die Leitung der Veranstaltung souverän.
Der Vorsitzende fand auch einige nette Worte für die Kollegen, die derzeit auf den Flüssen, Kanälen und Weltmeeren „schippern“ und somit aus beruflichen Gründen nicht am Fest teilnehmen konnten. Dabei vergaß er auch nicht die Fahrensleute, die aus Krankheitsgründen verhindert waren.
Stellvertretend für alle Vereinsabordnungen überbrachte Heinz Hanken vom Schifferverein Germania Westrhauderfehn Grüße. Die Seebären stärkten sich anschließend mit einem Moorbraten, bevor ausgiebig getanzt wurde. Außerdem lockte noch eine Tombola mit tollen Preisen.
