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Aktualisiert vor 11 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Barßel

Fischsterben im Kanal geht weiter

05.11.2019

Elisabethfehn Hunderte von Fischen sind vor etwa zwei Wochen im Elisabethfehnkanal verendet. Kontrolleure des Landkreises Cloppenburg hatten festgestellt, dass aus dem Reekenfelder Graben (Hinterwieke) eine Flüssigkeit in den Elisabethfehnkanal gelangt war, was dazu führte, dass den Fischen der Sauerstoff fehlte. Bemerkt worden waren die toten Fische und das merkwürdige Verhalten der Tiere von Mitarbeitern des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA). Dieses öffnete daraufhin die Schleusenschütze, um mehr frisches Wasser durchlaufen zu lassen.

Doch damit konnten nicht alle Fische gerettet werden. Jetzt, nach gut zwei Wochen, kommen immer wieder größere tote Fische an die Oberfläche. Mittlerweile sind diese auch schon sehr aufgedunsen. Mitglieder des Fischereivereins Barßel sammelten jetzt die verendeten Wirbeltiere von der Wasseroberfläche ein. „Kein schöner Anblick“, meint der zweite Vorsitzende Johannes Fresenborg. Bei den toten Tieren handelt es sich fast ausschließlich um größere Exemplare – darunter Hecht, Karpfen, Aal aber auch Brassen. Wie viele Fische insgesamt verendet sind, ließ sich vorerst nicht sagen.

Tote Fische seien sicherlich auch schon durch den Umlaufgraben bei der Schleuse Osterhausen in die Leda und den Dreyschloot gelangt, so Fresenborg. Mehrere Faktoren könnten für das Fischsterben sprechen. „Im Elisabethfehnkanal ist keine große Wasserbewegung. Durch die Bäume fällt immer wieder Laub aufs Wasser. Dann scheint auch noch die Sonne. Es bildet sich Faulgas. Eventuell hat auch der starke Regen dazu geführt, dass Gülle vom Acker in Abzugsgräben geflossen ist. Es ist alles also noch ungewiss“, sagt Fresenborg.

Bisher konnte die Ursache für das Fischsterben offiziell nicht ausgemacht werden. Fest steht lediglich, dass organisches Material eingeleitet wurde, gibt die Wasserschutzpolizei Meppen bekannt.

Die weiteren Ermittlungen haben zwischenzeitlich die Beamten des Polizeikommissariats Friesoythe übernommen. Auf Anfrage erklärt der ermittelnde Beamte, dass Wasserproben eingeschickt worden seien, aber bisher noch kein Ergebnis vorliege. Sobald die Ursache geklärt ist, wird man die Ermittlungen nach dem Verursacher aufnehmen

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