Harkebrügge - In Harkebrügge boomt derzeit der Hausbau. Neue Industrieflächen sind dagegen rar und die Gemeinde sucht händeringend nach Grundstücksflächen. „Die Planungen im Harkebrügger Gewerbegebiet stehen vor der Herausforderung, eine größere Fläche zu erschließen“, sagt der Fraktionsvorsitzende der CDU, Ewald Schneider. Es müsse schnell gehandelt werden, denn es gäbe konkrete Anfragen von Fachfirmen, die sich neu oder weiterentwickeln wollen. „Jeder Arbeitsplatz ist ein Gewinn für unsere Gemeinde. Wir wollen, dass genügend adäquate Grundstücke vorgehalten werden. Es darf nicht sein, dass Interessenten in andere Gemeinden abwandern. In Harkebrügge soll Platz geschaffen werden“, so Schneider.

Der CDU-Fraktion sei bewusst, dass man für größere Grundstückserwerbungen und Erschließungen tief in die Gemeindekasse greifen müsse. Doch letztlich gehe es immer um das Wohl der Bürger. „Beim Häuserbau geht es gut voran. Alles, nur nicht langweilig. Bungalow, Friesenhaus oder ein Wohnhaus in mediterranem Stil. Jeder kann bauen, wie er möchte“, sagt Schneider. Junge Leute und Familien ziehe es derzeit in das Baugebiet südlich und nördlich der Kettelerstraße in Harkebrügge, wo die Grundstückspreise noch moderat sind. Noch bis Ende 2014 übernimmt die Gemeinde die Grunderwerbsteuer.

„In Harkebrügge stimmt die Infrastruktur, denn es ist fast alles vor Ort – vom Arzt über die Apotheke bis zum Einzelhandel. Im Gewerbegebiet wurden 35 neue Arbeitsplätze geschaffen. Es gibt eine neue Kinderkrippe, die Grundschule wird Ganztagsschule und auch das Vereinsleben stimmt“, so Schneider.