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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Barßel

Landkreis übernimmt marode Schleuse

10.05.2013

Elisabethfehn In die seit Monaten anhaltende Debatte um die dringend notwendige Erneuerung der maroden Kanalschleuse in Elisabethfehn-Osterhausen kommt Bewegung. Der Landkreis Cloppenburg will die 150 Jahre alte Schleuse vom Bund in sein Eigentum übernehmen. Das kündigte Landrat Hans Eveslage (CDU) am Donnerstag auf einer Kundgebung der Bürgerinitiative „Rettet den Elisabethfehnkanal“ in Elisabethfehn-Dreibrücken an.

Zustimmung aus Berlin

Voraussetzung sei, dass der Bund den größten Teil der erforderlichen Kosten für den Neubau der Schleuse übernehme. Die Baukosten werden auf zwei bis zweieinhalb Millionen Euro geschätzt. Eveslage sagte, der Landkreis Cloppenburg werde zu den Kosten einen Zuschuss leisten. Das Geld stamme jedoch nicht aus Mitteln des Kreises, sondern werde von verschiedenen Sponsoren und Stiftungen aufgebracht. Unterstützung erwarte der Landkreis auch aus einem Sonderprogramm „Denkmalpflege“, das der Berliner Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) aufgelegt habe. Ein entsprechender Antrag sei gestellt.

Dieses Konzept habe er gemeinsam mit dem Emsteker CDU-Bundestagsabgeordneten Franz-Josef Holzenkamp entwickelt und bereits dem Staatsekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann (CDU) vorgestellt. Der habe seine Zustimmung signalisiert, sagte Eveslage am Donnerstag. Derzeit werde der Vorschlag aus Cloppenburg in Berlin auf seine Machbarkeit überprüft. In den nächsten Tagen werde sich auch der Kreisausschuss des Cloppenburger Kreistages damit befassen.

Der Vorschlag von Hans Eveslage stieß in Elisabethfehn auf Zustimmung. Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD), der ebenfalls auf der Protestveranstaltung in Elisabethfehn sprach, lobte den Vorschlag von Eveslage. Das Vorhaben wird nach Angaben von Eveslage zudem vom Wissenschaftsministerium in Hannover unterstützt. Eveslage: „Wir haben mit Sicherheit schon 500 000 Euro zusammen, eventuell werden es sogar 700 000 Euro.“

Dank an Bürgerinitiative

Wirtschaftsminister Lies wurde im Festzelt von Walter Eberlei, Sprecher der Bürgerinitiative, begrüßt. Lies dankte der Initiative für ihren Einsatz um den Erhalt des Kanals und seiner Bauwerke: „Ich bin schwer beeindruckt.“ Der Bürgerinitiative sei es gelungen, „in großem Umfang die Öffentlichkeit“ zu mobilisieren. Außerdem gebe es große politische Geschlossenheit, um den Kanal als Kulturdenkmal zu erhalten. Lies: „Das ist für die ganze Region von großer Bedeutung.“

Große Bedeutung

Der Minister verwies auf die große wirtschaftliche Bedeutung des Kanals und nannte die Bootswerft Siemer, die Schiffe für die Wasserschutzpolizei baue. Lies: „Die wirtschaftliche Bedeutung geht jedoch noch weit darüber hinaus.“ Barßels Bürgermeister Bernd Schulte (parteilos) würdigte die Arbeit der Bürgerinitiative. Das gelte auch für die Teilnehmer am Bootskorso und an der Fahrradsternfahrt.


Ein Spezial unter   www.nwzonline.de/elisabethfehnkanal 
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Heinz-Josef Laing Friesoythe / Redaktion Münsterland
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