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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Barßel

VERANSTALTUNG: „Lütje Lü“: eine große Familie

01.11.2006

ELISABETHFEHN Eltern, Kirche und politische Gemeinde packten das Projekt gemeinsam an. Viele Besucher machten sich jetzt ein Bild von der neuen Einrichtung in Elisabethfehn.

Von Hans Passmann ELISABETHFEHN - „Mit einem Kind wird in der Familie alles anders. Der Wecker wird überflüssig und die Essenszeiten ändern sich. Plötzlich werden Dinge wichtig, die vorher uninteressant waren. Kinder verändern einfach das Leben“, betonte Pfarrer em. Herbert Pryzgoda vor zahlreichen Gästen und Eltern bei der Einweihung der neuen Kinderkrippe „Lütje Lü“ in Elisabethfehn.

Das neue Angebot des Kindergartens „Die Arche“ ist ein Pilotprojekt und sucht seinesgleichen in der Gemeinde Barßel und des Landkreises Cloppenburg. Die Kreisbehörde tut sich allerdings noch ein wenig schwer bei der Mitfinanzierung. „Dagegen war die politische Gemeinde recht großzügig“, sagte der ehemalige Geistliche der Katholischen Kirchengemeinde St. Elisabeth Herbert Przygoda in seiner Begrüßung.

„Uns blieb ja fast gar keine andere Wahl, als zu dieser neuen Einrichtung Ja zu sagen. Alles war von der Kirchengemeinde, dem Kindergarten und der Elterninitiative bestens vorbereitet“, sagte Bürgermeister Johannes Budde. Bei allen Parteien war die Notwendigkeit der Kinderkrippe unumstritten. Daher habe man gerne einen Investitionszuschuss von 20 000 Euro gewährt“, so der Bürgermeister, der besonderes den gewählten Namen für die Kinderkrippe „Lütje Lü“ äußerst zutreffend fand. Mit der Einrichtung zeige man einen guten Weg, wie man in der Gesellschaft Beruf und Familie miteinander verbinden können. Die hohe Zuschussbeteiligung der Kommune unterstreiche laut Budde auch den wichtigen Stellenwert des Pilotprojektes.

Doch Barßels Bürgermeister hob auch den Zeigefinger und ermahnte den Gesetzgeber daran, sich auch über die Finanzierung Gedanken zu machen und nicht die Kommune mit der Einrichtung vor Ort allein zu lassen. Als Geschenk hatte der scheidende Bürgermeister ein Kinderrad mitgebracht, auf dem der kleine dreijährige Hergen sofort einige Runden drehte.

Im Wahrsten Sinne des Wortes für Nachwuchs in der Kinderkrippe sorgt die Vorsitzende des Fördervereins, Kerstin Schumacher. Die Mutter eines dreijährigen Sohnes bedankte sich bei den Geldgeber und Sponsoren und ganz besonders bei den vielen Eltern, ohne deren tatkräftige Mithilfe die Kinderkrippe sicherlich nicht hätte eingerichtet werden können.

„Wir haben uns sehnlichst so eine Einrichtung gewünscht“; sagten Uta Krauß und Kerstin Ackermann von der Elterninitiative. Die Krippe laufe sehr gut. Man sei quasi eine große Familie, in der insbesondere das soziale Verhalten ausgeprägt sei. Hier würden Kinder den Umgang miteinander lernen, so Krauß.

Die Kinderkrippe biete den Mädchen und Jungen einen Raum zur Entfaltung. „Hier können sie sich frei entwickeln“, sagte Regina Freer, Leiterin des Kindergartens „Die Arche“. Die Leiterin stellte aber auch klar, dass die neue Einrichtung nicht die Eltern der Kinder ersetzen kann. Das Elternhaus bleibe für die Kinder stets der Mittelpunkt. „Lütje Lü“ sei nur eine Ergänzung, betonte Regina Freer.

Zu Ehrenmitgliedern im Förderverein wurden Pfarrer em. Herbert Przygoda, Bürgermeister Johannes Budde und Anke Jellinghaus wegen der besonderen Verdienst um die Kinderkrippe ernannt. Am Sonntag nutze die Bevölkerung recht zahlreich die Gelegenheit beim „Tag der offenen Tür“, um sich von der Einrichtung ein Bild zu verschaffen.

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