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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Barßel

Polizei: Nachts geht in Wache Licht aus

28.01.2015

Barßel Die Polizei plant, aus der Polizeistation in Friesoythe ein Kommissariat zu machen – mit gleichzeitigen Konsequenzen für Barßel.

Für die Umwandlung fehlt zwar noch die Zustimmung des niedersächsischen Innenministeriums, doch es gibt bereits konkrete Vorstellungen über künftige Strukturen. Denn wenn es grünes Licht aus Hannover geben sollte, soll wie berichtet die Personalstärke am Standort Friesoythe um zehn auf 34 Mitarbeiter aufgestockt werden. Gleichzeitig soll die Polizeistation in Barßel nach Angaben des Innenministeriums von elf auf fünf Polizeibeamte schrumpfen.

Die Änderung würde mit sich bringen, dass auf der einen Seite der Friesoyther Standort rund um die Uhr besetzt sein würde. Auf der anderen Seite würde es bedeuten, dass es in Barßel künftig keine Nacht- und Wochenendpräsenz mehr gäbe. Bislang wechselten sich die Friesoyther und Barßeler Kollegen bei diesen Diensten ab.

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„Das gefühlte Sicherheitsempfinden ist natürlich höher, wenn abends oder nachts in der Polizeistation noch Licht brennt“, sagt dazu Barßels Bürgermeister Nils Anhuth. Daher sei es wichtig, dass auch nach einer möglichen Umstrukturierung im Nordkreis die „Randlage Barßel mitversorgt wird“.

Fünf-Tage-Woche

Polizeistation Barßel Ammerländer Straße 12 26676 Barßel Telefon: 04499/9430 Telefax: 04499/943150

Öffnungszeiten: Montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 20 Uhr.

Grundsätzlich sieht Anhuth in den Pläne der Polizei insgesamt eine Stärkung des Nordkreises und „davon kann auch Barßel partizipieren“. So würde zwar Personal in Barßel abgezogen werden, doch die Beamten, die blieben, könnten sich dann ganz auf die Tagespräsenz konzentrieren. Vielleicht könnten dann sogar die Öffnungszeiten der Polizeistation ausgeweitet werden, so der Bürgermeister.

Derzeit sei er in intensiven Gesprächen mit der Polizei, allen voran mit dem Leitenden Polizeidirektor Günter Schell, Leiter der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta. Ihm sei besonders wichtig, dass trotz einer Zentralisierung in Friesoythe der ganze Nordkreis bei Streifenfahrten bedient werde.

Eine wichtige Rolle spiele auch die Großleitstelle in Oldenburg, merkt der Barßeler Bürgermeister an. Denn bei Polizeieinsätzen in der Nacht oder am Wochenende könnten ja auch Streifenwagenbesatzungen aus dem Ammerland, die sich vielleicht gerade näher an der Gemeinde Barßel befänden, losgeschickt werden. Anhuth: „Das alles muss mit der Polizei noch genauer erläutert werden. Wir sind aber schon auf einem guten Weg.“

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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