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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Barßel

Polizei schaltet Staatsanwaltschaft ein

18.11.2014

Barßel Der Vorwurf wiegt schwer. Ein Mitarbeiter der Gemeinde Barßel soll einen Asylbewerber in dessen Wohnung über Nacht eingeschlossen haben. Gegen ihn ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung. Nun liegt der Fall auch bei der Staatsanwaltschaft.

Wie Ulrike Lünsmann, Pressesprecherin der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, am Montag gegenüber der NWZ  erklärte, sei der Fall zur weiteren Verfahrensabsprache an die Staatsanwaltschaft Oldenburg weitergeleitet worden. Die Staatsanwaltschaft selbst konnte am Montag auf Anfrage der NWZ  jedoch noch keine Auskünfte zu der Sache geben. Ihm liege noch nichts vor, sagte Staatsanwalt Martin Rüppell.

Wie berichtet, war in der vorletzten Woche Anzeige gegen den Mitarbeiter des Barßeler Sozialamtes bei der Polizei erstattet worden. Der Vorfall soll sich ebenfalls in diesem Zeitraum zugetragen haben.

Der Mitarbeiter soll wie berichtet einen Familienvater über Nacht in dessen Wohnung eingeschlossen haben, nachdem dieser randaliert und seine Frau und die beiden kleinen Kinder bedroht haben soll. Am nächsten Morgen soll der Gemeindemitarbeiter den Mann freigelassen haben. Die Frau soll in den Morgenstunden mit ihren beiden Kindern per Zug die Gemeinde verlassen haben (die NWZ  berichtete). Zu ihrem Verbleib wollte sich die Polizei am Montag aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht äußern.

Der Familienvater befinde sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Behandlung, sagte Ulrike Lünsmann. Diese Behandlung stehe aber nicht im Zusammenhang mit dem Vorfall, erklärte sie. Aktuell wisse die Polizei nicht, wie lange er dort bleiben werde.

Weiter unklar ist auch, wie die Barßeler Gemeindeverwaltung mit dem Vorfall umgehen wird. Auch in diesem Fall könne er „leider nur auf die laufenden polizeilichen Ermittlungen verweisen“, sagte Barßels Bürgermeister Nils Anhuth (SPD) auf Nachfrage der NWZ .

Melanie Jepsen Varel / Redaktion Friesland
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