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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Barßel

PLANUNG: Turnhalle soll wettkampftauglich werden

05.03.2008

BARßEL 18 mal 36 – das ist die Zahl des Tages. 15 mal 27, 17 mal 29,5 oder gar 17 mal 33 konnten nicht punkten. Mit dem großen Einmaleins des Turnhallenbaus beschäftigten sich jetzt der Barßeler Ausschuss für Freizeit, Kultur und Sport und der Schulausschuss.

Am Ende empfahlen die Ausschussmitglieder mit großer Mehrheit, dass die Gemeinde ein Konzept für die geplante Turnhalle an der Grundschule Sonnentau in Elisabethfehn vorlegen soll, bei dem das Spielfeld eine Größe von 18 mal 36 Metern aufweist. Anderenfalls, so die Begründung, könnten in der neuen Halle nur Tischtenniswettkämpfe und Fußballturniere bis zur E-Jugend stattfinden. Handballspiele oder Fußballturniere im Herrenbereich könnten aufgrund bestehende Mindesanforderungen an die Spielfeldgröße nicht ausgerichtet werden.

Vorher war jedoch so leidenschaftlich über die verschiedenen Hallenabmessungen diskutiert worden, dass auch alten Politikhasen wie Heinz Frerichs von der Bürgerfraktion der Kopf rauchte: „Hier tauchen ja immer neue Zahlen auf. Ich versteh das alles nicht mehr“, stöhnte der Harkebrügger.

Zu Beginn der Sitzung hatte die Bauamts-Architektin Carolin Ickert die verschiedenen Gedankenspiele der Verwaltung zur Bauplanung vorgestellt. So seien zwei Planungskonzepte in die engere Auswahl gekommen, an denen sich die Planer orientierten: Die reine Schulsporthalle in Nordloh mit einer Spielfeldgröße von 15 mal 27 Metern und die Sporthalle in Hemmelte mit 17 mal 29,5 Metern Spielfeldgröße. Beide Hallen waren im Vorfeld von Gemeindevertretern besucht worden.

Während das Modell „Nordloh“ insgesamt 872 300 Euro kosten soll, soll das Modell Hemmelte immerhin 1 047 000 Euro kosten – bei allerdings sehr viel größerem Platzangebot. So beinhalte das Modell „Hemmelte“ auch eine Galerie, auf der Zuschauer bei Sportturnieren das Geschehen verfolgen könnten. Beim Modell „Nordloh“ wäre dies nicht der Fall.

Das größte Manko beider Modelle ist jedoch, wie sich in der anschließenden Fragestunde herausstellte, die geringe Spielfeldabmessung. Während einer Sitzungsunterbrechung hatte Gregor Schomberg, 2. Vorsitzender des SV Viktoria Elisabethfehn, geschildert, dass erst ab einer Fläche von 18 mal 36 Metern auch eine sinnvolle Nutzung durch den SV Viktoria möglich wäre. Der Verein will 100 000 Euro zu den Baukosten zusteuern. „Wenn wir schon eine Halle bauen, dann richtig“, warb Schomberg. Dem schlossen sich 15 der 17 Ausschussmitglieder an und votierten für die Erweiterung der Pläne.

Lediglich Nils Anhut (SPD) und Agnes Lamping (CDU) enthielten sich. „Ich möchte auch gerne eine größere Halle, aber woher sollen wir das Geld nehmen?“, fragte Lamping. Und auch Bürgermeister Bernd Schulte fragte angesichts der dadurch zu erwartenden Mehrkosten: „Das Portemonnaie ist leer, womit sollen wir das bezahlen?“ Darüber darf sich nun der Verwaltungsausschuss Anfang April den Kopf zerbrechen.

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