• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Sport Basketball

Basketball: Alba heizt Stimmung weiter an

12.06.2014

Berlin Die Giftpfeile fliegen weiter. Vor dem zweiten Finalspiel zwischen dem früheren Serienmeister Alba Berlin und den Basketball-Emporkömmlingen vom FC Bayern versucht Berlins Trainer Sasa Obradovic Einfluss auf die Schiedsrichter zu nehmen. Der Serbe forderte vor dem Tipp-Off an diesem Donnerstag (18.15 Uhr/Sport1) in Berlin, den Unparteiischen Robert Lottermoser als Spielleiter einzusetzen. „Auch wenn er wie jeder Schiedsrichter immer mal schlechte Pfiffe hat, hat Lottermoser die Spiele immer gut im Griff. Im Finale sollte der Beste pfeifen“, sagte Obradovic.

Ob sein Wunsch erfüllt wird, ist unklar. „Die Ansetzungen werden vorher nicht bekanntgegeben, das ist seit Jahren so“, sagte der Sprecher der Basketball-Bundesliga, Dirk Kaiser, am Mittwoch. Die Berliner hatten das erste Spiel der „Best-of-five“-Serie in München mit 81:88 verloren und danach Schiedsrichter-Schelte betrieben.

Vor allem die 50 Freiwürfe für die Bayern verärgerten Obradovic. „Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ein Team gegen uns so viele Freiwürfe bekam. Die hätte ich in Spiel zwei gerne für uns“, schimpfte der Alba-Coach. Die Berliner selbst hatten 22 Freiwürfe erhalten. Nicht ablenken lassen wollen sich die Berliner von den Gerüchten um ihren Coach, der als neuer Trainer bei den Baskets Bamberg ins Gespräch gebracht worden war.

Bayern-Trainer Svetislav Pesic zeigte sich über die Berliner Verbalattacken verwundert. Die Alba-Profis hatten vor allem Bayerns Topscorer Malcolm Delaney Schauspielerei vorgeworfen. Der frühere Alba-Coach meinte: „In meiner Zeit in Berlin war das nie der Fall. Ein Club mit so großen Erfolgen muss sich nicht über andere Gedanken machen.“

Doch Berlins Sportdirektor Mithat Demirel heizte die Stimmung vor dem zweiten Finalspiel weiter an. Mit Blick auf eine in der nordamerikanischen Profiliga NBA nachträglich verhängte 5000-Dollar-Strafe gegen Miamis Dwayne Wade wegen Schauspielerei nach einem Foul meinte der ehemalige Nationalspieler: „Wenn es dafür diese nachträglichen Strafen auch in Deutschland gäbe, wäre Bayern längst pleite.“

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.