Berlin - Nach ihrem souveränen 81:61(35:19)-Auswärtserfolg in Trier können die Basketballer von ALBA Berlin im Heimspiel gegen Würzburg den dritten Tabellenplatz sichern. Nach Ansicht von Sportdirektor Mithat Demirel keine leichte Aufgabe: „Die Würzburger kämpfen ums Überleben, die werden uns den dritten Platz nicht schenken. Deshalb erwarte ich ein schweres und sehr körperliches Spiel“, sagte Demirel vor der Partie am Sonntag (17.00).

Die Unterfranken hatten vor der Saison wegen eines „Verstoßes gegen die Mitteilungspflicht“ zwei Punkte abgezogen bekommen und stehen derzeit hinter Tübingen auf dem 17. Rang. Wenn die Berliner ähnlich konzentriert verteidigen wie bei der TBB Trier, sollte gegen die Würzburger der achte Sieg in Folge möglich sein. „Es gibt diese Spiele, in denen wir den Rhythmus in der Offensive nur schwer finden. Dann ist es umso wichtiger, dass die Defensive steht“, sagte Demirel über den Auftritt gegen Trier.

Auch Chefcoach Sasa Obradovic sieht noch Verbesserungspotenzial: „Für mich als Trainer ist es nie gut genug. Manches war heute Abend einfach nicht so gut.“ Zur schwachen Freiwurfausbeute seines Teams, das nur 14 von 24 Versuchen traf, sagte Demirel: „Wir müssen diese Chancen in den Playoffs auf jeden Fall besser nutzen, das kann in engen Spielen tödlich sein.“