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NWZonline.de Sport Basketball

Ewe Baskets Oldenburg: Basketballer landen auf dem Boden der Tatsachen

31.12.2016

Oldenburg Die Bilanz ist alarmierend: Acht Spiele haben die EWE Baskets in der Hinrunde der Basketball-Bundesliga verloren, mehr Niederlagen (elf) hatten die Oldenburger nach der Hälfte der Saison zuletzt in der Spielzeit 2004/05 auf dem Konto. Damals starteten die Baskets unter Trainer Don Beck eine furiose Aufholjagd, verloren in der Rückrunde nur noch zweimal und zogen als Siebter in die Playoffs sein.

Ob sich diese Geschichte anno 2017 wiederholt, ist zumindest nach dem letzten Eindruck dieses Jahres mit einem Fragezeichen zu versehen. Die deutliche 63:81-Schlappe bei Alba Berlin am Donnerstagabend war ein schwerer Schlag ins Kontor der ambitionierten Oldenburger, die nunmehr auf den Boden der Tatsachen angekommen sind.

„Erschreckend“ bezeichnete Clubchef Hermann Schüller das Schlussviertel in der Arena am Berliner Ostbahnhof, als sich Chris Kramer, Rickey Paulding und Co. fast willenlos ihrem Schicksal ergaben. „Die Mannschaft war nicht bereit, den Kampf anzunehmen“, sagte Schüller am Freitag und machte darin ein allgemeines Problem aus: „Wir spielen einen sehr strukturierten Basketball, tun uns aber schwer damit, den Schalter umzulegen, wenn der Gegner aggressiv zur Sache geht. Dann muss man auch selbst körperlich dagegenhalten.“

Am Sonntag, 8. Januar, beginnt für die Baskets die Bundesliga-Rückrunde mit dem Heimspiel gegen Tübingen. Schüller erwartet, dass sich bis dahin grundlegend etwas an der Mentalität des Teams ändert: „Unsere Spieler sind auf dem Parkett zu lieb und nett.“

Der Baskets-Geschäftsführer sieht diesbezüglich die Profis in der Pflicht, Trainer Mladen Drijencic nimmt er ausdrücklich von seiner Kritik aus. „Mladen macht einen tollen Job und genießt mein absolutes Vertrauen. Er arbeitet so fleißig wie kein anderer seiner Vorgänger“, sagte Schüller. Gespräche über eine Verlängerung des im Sommer auslaufenden Vertrags von Drijencic sollen aber erst im Februar oder März geführt werden. „Das hat nichts zu bedeuten, das machen wir immer so“, betonte der Clubchef.

Mit einem Verpassen der Playoffs beschäftigt sich Schüller trotz der durchwachsenen Hinserie nicht. „Der Blick auf die Tabelle ist zu diesem Zeitpunkt völlig überflüssig“, meinte der Unternehmer und erinnerte an die Vorsaison, als sich RP Ulm durch die Hauptrunde quälte und später Vizemeister wurde.

Gleichwohl mag Schüller bei acht Punkten Rückstand auf Rang vier nicht mehr vom Heimrecht im Playoff-Viertelfinale sprechen: „Wir wollen jetzt unter die ersten Sechs. Da gehören wir hin – ohne Wenn und Aber.“

Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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