• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Sport Basketball

Basketball: Außenseiter trumpfen groß auf

08.05.2017

Ulm /Bamberg /München Die Playoffs in der Basketball-Bundesliga haben mit zwei Knalleffekten begonnen. Zunächst patzte am Samstag Titelverteidiger Brose Bamberg daheim mit 92:93 gegen die Baskets Bonn. Wenig später unterlag der Hauptrunden-Erste RP Ulm vor eigenem Publikum den Riesen Ludwigsburg mit 93:96 nach Verlängerung.

Von den Favoriten wurde nur der FC Bayern seiner Rolle gerecht. Die Münchner deklassierten Alba Berlin mit 95:68 und machten einen ersten Schritt in Richtung Viertelfinale, für das drei Siege nötig sind.

Nationalspieler Daniel Theis unterlief in der Schlusssekunde der entscheidende Fehler auf Bamberger Seite. Nach einem Zuspiel des französischen Point Guards Fabien Causeur glitt Theis der Ball durch die Hände, womit die Überraschung perfekt war. In den kompletten Playoffs der vergangenen Saison hatten die Franken kein einziges Heimspiel verloren.

„Wir müssen nun analysieren, an was die heutige Niederlage genau gelegen hat und uns wieder zu einem starken Team zusammenfinden“, sagte Bambergs italienischer Coach Andrea Trinchieri. Sein Landsmann Nicolo Melli, mit 21 Punkten bester Bamberger Werfer, hatte die Ursachen schnell ausgemacht. „Wir müssen uns in der Verteidigung steigern, dann mache ich mir keine großen Sorgen“, sagte Melli. Für die vom ehemaligen Oldenburger Predrag Krunic trainierten Bonner erzielte Josh Mayo die meisten Punkte (25).

In Neu-Ulm war alles für eine Playoff-Party gegeben. Vor der Partie wurde Ulms Raymar Morgen zum wertvollsten Spieler der Saison gekürt, zudem gaben die Schwaben die Vertragsverlängerung des derzeit verletzten Centers Tim Ohlbrecht bis 2020 bekannt. Doch der perfekte Abschluss blieb dem Vizemeister verwehrt, weil ein Ex-Ulmer das Team in der Verlängerung bis ins Mark traf.

Roderick Trice sorgte mit seinem Dreier in der Schlusssekunde für den überraschenden Sieg der Ludwigsburger, die sich ein Duell mit Ulm so sehr gewünscht hatten. Zum Hauptrunden-Abschluss in Berlin hatten sie sich deshalb kaum gegen eine Niederlage gewehrt. Eine umstrittene Taktik, die zumindest am Samstag aufging. „Wir hatten einen Sahnetag von draußen, ganz besonders Rocky Trice bei seiner Heimkehr nach Ulm“, kommentierte Riesen-Coach John Patrick angesichts von 14 getroffenen Dreipunkte-Würfen seines Teams.

Die Viertelfinal-Serie wird am Mittwoch (Bonn - Bamberg und Ludwigsburg - Ulm) und Donnerstag (Berlin - München) fortgesetzt.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2030
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.