B - BELGRAD - Deutschlands Basketballer sind bei der Europameisterschaft in Serbien und Montenegro noch längst nicht satt und wollen ihren in Vrsac gestarteten Höhenflug in Belgrad fortsetzen. „Wir können stolz darauf sein, was wir bisher geleistet haben, uns mit dem bisher Erreichten aber noch nicht zufrieden geben. Wir wollen mehr“, sagte Bundestrainer Dirk Bauermann vor dem Viertelfinalspiel heute (18 Uhr/DSF) gegen Slowenien.
Mit einem Sieg über die nach dem EM-K.o. des Gastgebers zum Geheimfavoriten aufgestiegenen Slowenen wäre das nächste Ziel erreicht: Das Ticket zur Weltmeisterschaft 2006 in Japan. „Slowenien ist sicherlich eine große Nummer, aber jetzt ist alles möglich, sogar ein Platz auf dem Treppchen“, sagte der für den Leistungssport im Deutschen Basketball Bund (DBB) verantwortliche Vizepräsident Wolfgang Hilgert. Gegner im Halbfinale am Sonnabend (21 Uhr/DSF) ist wäre der Sieger der Partie Spanien gegen Kroatien.
Der nur „von Spiel zu Spiel“ denkende Bauermann konzentriert sich indessen ausschließlich auf die Slowenen, die in der 22 000 Zuschauer fassenden Belgrad-Arena ein Heimspiel vor Hexenkessel-Kulisse haben werden. „Sie sind jung, groß, athletisch und schnell auf den Beinen. Da müssen wir unsere beste Leistung in der Verteidigung abrufen“, sagte der Bundestrainer, der von seiner Mannschaft fordert, den bisher so überragenden Superstar Dirk Nowitzki entsprechend zu entlasten.
