BAMBERG - Die Baskets Bamberg haben gleich im ersten Finalspiel um die deutsche Basketball-Meisterschaft ein Ausrufezeichen gesetzt. Beim 98:72 (49:28) dominierte der zweimalige Double-Gewinner den Außenseiter RP Ulm und feierte einen ungefährdeten Sieg.
Erfolgreichste Werfer für die Gastgeber waren PJ Tucker mit 18 Punkten und Brian Roberts mit 17. Bei Ulm hatten John Bryant und Isaiah Swann je 13 Zähler auf dem Konto. Das nächste Duell in der Serie, in der drei Siege zum Gesamterfolg nötig sind, steht an diesem Mittwoch (20 Uhr/Sport 1) in Ulm an. Am Sonntag (14.30 Uhr/Sport 1) gibt es dann ein Wiedersehen in Bamberg.
Der Titelverteidiger legte vor 6800 Zuschauern in der ausverkauften heimischen Halle wie gefürchtet los. Mit reichlich Dreiern und spektakulären Körben wurden die Ulmer gleich zurechtgewiesen. Vor allem dem zum besten Spieler der Saison gekürten John Bryant war es zu verdanken, dass der 15:26-Rückstand der Gäste nach dem ersten Viertel nicht höher ausfiel.
Bei den Franken trafen alle Spieler durch die Bank. Sogar Center Tibor Pleiß versuchte sich erfolgreich von außen. Es steht gefühlte 10:0 und dann ist das ein Tollhaus, klagte Ulms Per Günther.
Mit der deutlichen Führung im Rücken verwalteten die Gastgeber den Vorsprung im zweiten Viertel. Hungrig präsentierte sich das Team von Coach Chris Fleming nach dem Seitenwechsel. Mit 7:0-Punkten wurden die Hoffnungen der Ulmer auf eine Aufholjagd schnell gedämpft. 73:49 hieß es nach dem dritten Viertel.
Beim Schaulaufen im Schlussabschnitt passierte nicht mehr viel. Am liebsten wollen die Franken schon am kommenden Sonntag in der als Freak City bezeichneten Basketball-Hochburg das dritte Double nacheinander feiern.
