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Basketball Bamberg schreibt Geschichte

Christian Kunz

BAMBERG - Bierduschen, Freudentänze, Konfettiregen: Die Baskets Bamberg haben in einem Krimi die nächste deutsche Basketball-Meisterschaft gefeiert. Als erster Bundesligist bejubelten die Franken am Sonntag durch das 97:95 (43:51) gegen RP Ulm zum dritten Mal nacheinander das Double. Für Bamberg war es der insgesamt fünfte Meistertitel nach 2005, 2007, 2010 und 2011; zuletzt gab es für die Franken dazu auch dreimal den Pokal.

„Die Stadt schreibt Geschichte, und ich denke mal, wir werden die Sau rauslassen bis morgen früh“, kündigte Bambergs Karsten Tadda den „Ausnahmezustand“ an. „Die perfekte Uhrzeit, um richtig zu feiern.“

Auch Trainer Chris Fleming genoss das Meisterbier aus dem Pappbecher. „Wir haben neun Playoff-Spiele nacheinander gewonnen und sehr souverän die Meisterschaft“, sagte der Coach, der die obligatorische Bierdusche aus einem überdimensionalen Weißbierglas über sich ergehen lassen musste.

Bester Werfer bei den Gastgebern war im dritten Finale Brian Roberts mit 16 Punkten, bei den Ulmern traf der herausragende Isaiah Swann mit 36 Zählern am häufigsten. Zum wertvollsten Spieler der Finalbegegnungen wurde der Bamberger Anthony Leon Tucker gekürt.

Bei der „Mission“, das dritte Double nacheinander zu gewinnen, gab es für die Bamberger diesmal mehr Gegenwehr. Anders als beim überlegenen 98:72 in Spiel eins und dem letztlich sicheren 86:70 in der zweiten Partie blieb das dritte Match hartumkämpft. Dennoch gab es erstmals seit 2003 wieder ein 3:0 in einer Finalserie.

Die Ulmer führten zur Pause mit acht Punkten und hatten bis kurz vor dem Ende die große Chance auf die Überraschung. Im Schlussabschnitt drehte dann Bamberg auf und glich mit Distanzwürfen zum 76:76 aus. Nationalspieler Tibor Pleiß sorgte schließlich mit seinen Punkten zum 96:92 für die Entscheidung.

Das dritte Finale

könnte auch das letzte Spiel einiger Akteure von den Baskets Bamberg für den deutschen Meister gewesen sein. Der FC Bayern ist bereits in Gesprächen mit Bamberger Spielern.

„Es ist

richtig, dass Bayern an Spielern von uns herum baggert. Wenn Bayern mit seinem Geld wedelt, werden wir keine Chance haben. Wir können uns nicht verschulden“, sagte Baskets-Manager Wolfgang Heyder.
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